Stellungnahmen

2025

Stellungnahme zum Antrag Geschlechtergerechtigkeit am Thüringer Arbeitsmarkt stärken (Drs. 8/317)

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Thüringen wurde im Rahmen des Anhörungsverfahrens zum Antrag „Geschlechtergerechtigkeit am Thüringer Arbeitsmarkt stärken“ um eine Stellungnahme gebeten. Wir machen darin deutlich, dass Gleichstellung am Arbeitsmarkt nur gelingt, wenn strukturelle Rahmenbedingungen verbessert werden: durch tariflich refinanzierte Löhne, bessere Arbeitsbedingungen, gerechte Karrierechancen und eine gezielte Förderung von Frauen – insbesondere in der Sozialwirtschaft, wo rund 80 % der Beschäftigten weiblich sind.

Wir betonen die Bedeutung von Tarifbindung, Familienfreundlichkeit und inklusiven Arbeitsstrukturen sowie den Abbau von Barrieren für Frauen mit Migrationsgeschichte und Frauen mit Behinderungen. Gleichstellungspolitik muss als investive Aufgabe verstanden werden – mit klarer Refinanzierung, planbaren Förderstrukturen und verlässlicher Unterstützung für gemeinnützige Träger.

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Stellungnahme zum Entwurf einer Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen an örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe für Vorhaben der Schulsozialarbeit 2025 - 2028

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Thüringen hat zum Entwurf der neuen Förderrichtlinie für Schulsozialarbeit 2025–2028 Stellung genommen. Aus unserer Sicht sind Anpassungen erforderlich, um die Qualität und Trägervielfalt der Schulsozialarbeit zu sichern. Wir schlagen vor, das Subsidiaritätsprinzip ausdrücklich zu verankern, das Besserstellungsverbot zu überprüfen und die Overheadfinanzierung praxisgerecht auszugestalten.

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Stellungnahme zum Entwurf einer Dreizehnten Verordnung zur Änderung der Thüringer Schulordnung

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Thüringen hat zum Entwurf der Dreizehnten Verordnung zur Änderung der Thüringer Schulordnung Stellung genommen. Die Möglichkeit, die Bildungspolitik in unserem Bundesland mitzugestalten, schätzen wir sehr und betrachten sie als essenziellen Bestandteil eines konstruktiven Dialogs.

Aus unserer Sicht greifen die geplanten Änderungen tief in die bewährten pädagogischen Konzepte der Gemeinschaftsschulen ein. Insbesondere die Wiedereinführung früher Versetzungsentscheidungen und sogenannter Kopfnoten ab Klasse 1 gefährden etablierte, wissenschaftlich fundierte Ansätze individuellen Lernens und inklusiver Bildung.

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