Materialien für Präventionsarbeit

Materialien für Präventionsarbeit gibt es inzwischen sehr viele. Von diversen Materialsammlungen, Ordnern über Module können sich Lehrkräfte oder andere Pädagog*innen aus verschiedensten Unterrichtseinheiten ihre Veranstaltungen zusammenstellen. Auch die Fachberatungsstelle für Schuldenprävention konzipiert Veranstaltungen und entwickelt spezifisches Material. Von klassischen Input-Präsentationen über handlungsorientierte Methoden bieten wir nicht nur zielgruppenorientiertes Material, sondern auch den technischen Möglichkeiten der Lehrkraft angepasste Werkzeuge. Hier finden Sie einen kleinen Auszug unseren vorhandenen Materialien.

Letztlich kann eine den vorhandenen Ressourcen und Settings angepasste Präventionskonzeption am besten durch eine individuelle Anfrage an uns gewährleistet werden:

0361-74438121 oder 0361-74438120.

Filme

Beispiele für Filme in der Prävention

Bei der Durchführung von Päventionsverantaltungen, egal mit welcher Zielgruppe, können (Kurz)Filme sehr gut eingesetzt werden. Zum einen als Einstiegsmethode, um zu Beginn auf das Thema einzustimmen und erste Informationen zu liefern. Zum anderen aber auch, um Diskussionsrunden mit inhaltlichem Bezug anschließen zu lassen.

Folgende Filme können eingesetzt werden:

„Ich kauf mich happy“,

ein Film der Schuldnerhilfe Essen e.V.: Dieser Film zeigt , wie verführerisch die Verlockungen des Konsums sind. Die freigiebige Kreditvergabe der Banken funktioniert. Er zeigt auch, was passiert wenn sich die Einkommensituation durch Arbeitslosigkeit schlagartig verschlechtert und wie durch die „Vogel-Strauß“-Taktik das Problem der Betroffenen eher größer als kleiner wird. Dieser Film eignet sich besonders in der Arbeit mit Jugendlichen, die den Auszug aus dem Elternhaus vor sich haben:

https://www.youtube.com/watch?v=ZbWRvJ2XuWQ

…und plötzlich reicht das Geld nicht mehr,

ein Film der Caritas Mecklenburg e.V., der den Verlauf von der Ver- zur Überschuldung beschreibt und die wertvolle Arbeit der Schuldnerberatung verdeutlicht. Dieser Film ziegt auf, wie wichtig professionelle Unterstützung in einer Überschuldungssituation ist:

https://www.youtube.com/watch?v=WqH3BSht1XU

Karla Karte vs. Barbara Bargeld von cashless muenchen:

https://www.youtube.com/watch?v=N6HslOoJnsw

#CashCheck - Bargeld vs. bargeldloses Bezahlen von Sparda-Bank BW:

Kurzfilme zum Thema Barzahlen oder Kartenzahlung. Was sind die Vor- und Nachteile? Worauf sollte geachtet werden, wenn Mann/Frau sich einer der beiden Zahlungsmittel entscheidet…Kann auch überleitend oder einleitend zur Thematisierung anderen modernen Zahlungsformen und deren Fallstricke benutzt werden.

https://www.youtube.com/watch?v=OHfrL6z5iZA

Methoden

Übung „Konsum und Schulden“

Um Überschuldung zu vermeiden ist es wichtig, sich seines eigenen Konsumverhaltens bewusst zu werden. Konsum ist per se nichts schlechtes, wenn das eigene Budget für die Wünsche vorhanden ist. Mit der Übung „Konsum und Schulden“ werden eigene Konsumwünsche benannt und reflektiert. Es wird besprochen wann und vor allem wie diese erfüllbar sind. Ansparverhalten oder Formen von Finanzierungen werden mit den bestehenden Vorteilen aber insbesondere möglichen Risiken diskutiert. Diese Übung eignet sich für den Bereich der Prävention und Haushalts- sowie Budgetplanung und kann mit Multiplikator*innen ebenso wie mit von Schulden oder Überschuldung Betroffenen durchgeführt werden.

Informationsveranstaltung „Elterncafé Taschengeld“

Taschengeld ist ein wichtiges Mittel für Kinder, um den Umgang mit Geld schrittweise zu erlernen. Eltern bietet es zudem die Möglichkeit, mit ihrem Nachwuchs über Wünsche und Konsum, aber auch über Werbeeinflüsse auf Konsumwünsche ins Gespräch zu kommen. In dieser Informationsveranstaltung werden gute Gründe für die Zahlung von Taschengeld besprochen, über Zahlungsstufen informiert und welche Ziele Taschengeldzahlungen verfolgen. Damit wird bereits ein erster Schritt für Budgetplanung und Überschuldungsprävention getan.

Präsentationen

Präsentation „Überschuldungssituationen in Familien“

Die Präsentation beinhaltet Fakten und Zahlen zur Überschuldungssituation in Familien und erklärt Ursachen. Sie kann eingesetzt werden, um einen inhaltlichen Einstieg für Veranstaltungen zur Schuldenthematik zu geben. Daneben bietet sie eine Diskussionsgrundlage hinsichtlich möglicher Hilfen, um Überschuldung zu vermeiden. Zielgruppen sind Familienzentren oder Mitarbeitende aus der Familienarbeit, Familienberatung und -bildung.

Präsentation zum Elternabend „Jetzt kommt die Werbung“

Kinder müssen lernen in unserer Konsumgesellschaft zurecht zu kommen. Eltern sind mit den vielen Wünschen ihrer Kinder teilweise allein gelassen und die Werbung schafft Anreize, die oft unwiderstehlich erscheinen. In Familienzentren oder Kindertagesstätten aber auch Grundschulen können Themenspezifische Elternabende unterstützend für Eltern durchgeführt werden. Die folgende Präsentation zeigt Werbewirkungen auf, Einflussfaktoren auf Kinder und gibt einen Überblick über kindliches Konsumleben. Sie ist geeignet, erste Fragen zu klären sowie Eltern und Pädagogen in der Diskussion anzuregen und zu begleiten.