LIGA-Fachtag im Rahmen der Aktionswoche Schuldnerberatung am 10. Juni *** mehr dazu unter Aktuelles.

Die Unternehmen der Sozialwirtschaft haben ein Interesse daran, auch mittels ausländischer Fachkräfte Ihren Personalbedarf zu decken und sind deshalb an zügigen und transparenten Anerkennungsverfahren für Ärzte und Pflegepersonal interessiert.

Generell möchten wir darauf hinweisen, dass eine Fokussierung des Antrags auf medizinisches/pflegerisches Personal im Ausland und somit der Fachkräfteeinwanderung zu kurz greift. Es nimmt die Fachkräfte aus dem Fokus, die bereits in Thüringen leben und hier das Anerkennungsverfahren durchlaufen müssen. Es sollte auch im Sinne der bereits in Thüringen lebenden Fachkräfte eine Verbesserung erwirkt werden.

Vor allem kleine und ländliche Vereine Thüringens sind durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Um die Existenzbedrohung von diesen Vereinen abzuwenden, legt die Thüringer Ehrenamtsstiftung einen Sonderfonds für Vereine in Not mit einer Gesamthöhe von 500.000 € auf.

Zur Bewältigung der Corona-Pandemie benötigen die stationären und teilstationären Einrichtungen der Jugendhilfe nach der neuen ThürSARS-CoV-2-KiJuSSP-VO ein neues Infektionsschutzkonzept, welches dem Stufenmodell gerecht wird.

Die LIGA Thüringen und ihre Verbände haben dazu ein Muster entwickelt, welches hier samt Anlagen zum Download bereitsteht.

Freiwillig übernommene Verantwortung sorgt für individuelle Teilhabe, gesellschaftliche Integration und stabile demokratische Strukturen. Freiwilliges Engagement (Ehrenamt) übernimmt in einer pluralen, subsidiär ausdifferenzierten Gesellschaft somit eine tragende Funktion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Für unser politisches System ist Beteiligung Grundvoraussetzung. Studien zeigen, dass Menschen die sich ehrenamtlich einbringen politisch aktiver sind und beispielsweise zur Wahl gehen. Eine Ergänzung der Thüringer Landesverfassung um das Staatsziel „Ehrenamt, versehen mit einer überprüfbaren Absicherung in künftigen Entscheidungsprozessen ist für uns daher sachgerecht.

Nach Einschätzung der LIGA-Fachberatungsstelle gehen von schuldnerschützenden gesetzlichen Vorschriften zum Pfändungsschutz und zur Restschuldbefreiung keine negativen Anreize aus, die Menschen zum Schuldenmachen verleiten. Vielmehr sind es überwiegend einschneidende, mit einem erheblichen Einkommensrückgang verbundene Veränderungen von Lebensumständen der betroffenen Menschen, die zur Überschuldung führen.