"Kommunikation, Austausch und Beratung – Chancen digital gestützter Formate" - LIGA Fachtage im Rahmen des Bundesprogramms "Sprach-Kitas" *** mehr dazu unter Aktuelles.

Partizipation von jungen Menschen sollte nicht zwingend an eine finanzielle Förderung durch den Freistaat gekoppelt sein.

Letztendlich ist Partizipation ein entscheidender Baustein der Legitimität von Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit und sollte als Regelleistung und prinzipielle Haltung von Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendhilfe selbstverständlich sein.

Der neu aufgenommene Punkt 2.6 „Gegenstand der Förderung“ kann selbstverständlich zur Folge haben, dass Träger/Projekte konzeptionell weitere Gelder beantragen. Wird der Förderzweck um Maßnahmen zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erweitert, muss daher klar sein, ob zusätzliche Fördermittel vom Land dafür bereitgestellt werden.

Die Arbeit der LIGA Verbände in Thüringen wird seit Jahren durch die Folgen demografischer Entwicklung beeinflusst und geprägt. Aus diesem Grund begrüßen wir es, dass die Landesregierung sich grundsätzlich einer Strategie annimmt um den Auswirkungen zu begegnen und Thüringen zukunftsorientiert zu gestalten. Allerdings halten wir, neben der Zeitschiene der Demografiestrategie selbst bis 2030, auch die angesetzten Beteiligungszeitfenster im laufenden Prozess für zu kurz und würden ein abgestimmtes, fachorientiertes Verfahren begrüßen, welches der Komplexität dieses Querschnittsthemas gerecht wird. Somit könnten die Handlungsfelder fundiert hergeleitet und zu einer ganzheitlichen Strategie zusammengeführt werden. Die demografische Entwicklung betrifft uns alle, kennt keine einzelnen Zuständigkeiten und muss somit auch als Chance für eine integrierte, interdisziplinäre Planung im Gesamten gesehen werden.

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen gibt es am Montag, den 14. September 2020, seit genau 30 Jahren. Gefeiert wird dieses Jubiläum wegen der Corona-Pandemie nicht. "Doch Gründe, an dieses Datum zu erinnern, gibt es mehr als genug.", sagt Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der LIGA und Chef der Diakonie Mitteldeutschland. "Sozialstaatlichkeit in Deutschland, unser bewährtes und gesetzlich fest verankertes Wohlfahrtssystem ist ohne die gut koordinierte Zusammenarbeit der gemeinnützigen Verbände nicht denkbar."

Die Unternehmen der Sozialwirtschaft haben ein Interesse daran, auch mittels ausländischer Fachkräfte Ihren Personalbedarf zu decken und sind deshalb an zügigen und transparenten Anerkennungsverfahren für Ärzte und Pflegepersonal interessiert.

Generell möchten wir darauf hinweisen, dass eine Fokussierung des Antrags auf medizinisches/pflegerisches Personal im Ausland und somit der Fachkräfteeinwanderung zu kurz greift. Es nimmt die Fachkräfte aus dem Fokus, die bereits in Thüringen leben und hier das Anerkennungsverfahren durchlaufen müssen. Es sollte auch im Sinne der bereits in Thüringen lebenden Fachkräfte eine Verbesserung erwirkt werden.

Vor allem kleine und ländliche Vereine Thüringens sind durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Um die Existenzbedrohung von diesen Vereinen abzuwenden, legt die Thüringer Ehrenamtsstiftung einen Sonderfonds für Vereine in Not mit einer Gesamthöhe von 500.000 € auf.