Roadshow Heilerziehungspflege - Vierte und letzte Station 2026 in Treffurt

Unsere letzte Station der Roadshow HEP 2026 führte uns am 8. September nach Treffurt. Im Mittelpunkt stand diesmal das Ambulant Betreute Wohnen und unser Gastgeber war der St. Johannesstift Ershausen.

Schon unser Treffpunkt war etwas Besonderes. Im HOTEL 1601, einem inklusiven Hotel direkt neben der Wohngemeinschaft, konnten wir erleben, wie vielfältig berufliche Teilhabe aussehen kann. Ein beeindruckender Ort in wunderschöner Umgebung und zugleich ein spannender Einblick in die inklusive Arbeitswelt.

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Stellungnahme zum Entwurf einer Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen für Einrichtungen, Projekte und Maßnahmen der überregionalen Familien- und Seniorenförderung nach dem ThürFamFöSiG (Richtlinie üFF)

Die LIGA Thüringen hat zum Entwurf der Neufassung der Richtlinie zur überregionalen Familien und Seniorenförderung Stellung genommen. Wir begrüßen die klarere Struktur der Richtlinie, die stärkere Wirkungsorientierung sowie einzelne Verbesserungen wie längere Fristen beim Mittelabruf und höhere Förderquoten bei Projekten und Modellprojekten.

Gleichzeitig sehen wir an mehreren Stellen Anpassungsbedarf. Die fachlichen und administrativen Anforderungen an die freien Träger nehmen deutlich zu, während die Förderhöchstbeträge trotz gestiegener Personal und Sachkosten unverändert bleiben. Aus unserer Sicht braucht es deshalb eine verlässliche Dynamisierung der Förderung und ausreichend Gestaltungsspielraum für die Träger.

Weitere Anregungen betreffen unter anderem die Jahresarbeitsplanung der Familienverbände, die Einkommensprüfung bei der Familienerholung, die Förderung sozialpädagogischer Fachkräfte sowie Berichtspflichten bei Modellprojekten. Zudem regen wir an, die Richtlinie enger mit dem Landesfamilienförderplan zu verzahnen und die Förderverfahren insgesamt praxistauglich und mit vertretbarem Verwaltungsaufwand auszugestalten.

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Roadshow Heilerziehungspflege - Dritte Station in Eisenach

Wie können Berufsberatung und Arbeitsvermittlung junge Menschen authentisch für die Heilerziehungspflege begeistern? Genau darum geht es bei unserer Roadshow Heilerziehungspflege gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Thüringen Südwest. Am 19. August waren wir mit unserer Roadshow zum Thema besondere Wohnformen zu Gast bei der Diako Thüringen - Teilhabe und Inklusion gemeinnützige GmbH im Wohnverbund Eisenach.

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Stellungnahme zur Thüringer Verordnung zur Ausführung des Thüringer Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft (ThürSchfTGAVO)

Die LIGA Thüringen hat zum Entwurf der Thüringer Verordnung zur Ausführung des Thüringer Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft Stellung genommen. Den vorliegenden Entwurf tragen wir in seiner jetzigen Fassung nicht mit. Zwar verfolgt das vorgesehene Stichprobenverfahren grundsätzlich das richtige Ziel, den Prüfaufwand zu reduzieren. Aus unserer Sicht führt die konkrete Ausgestaltung jedoch weiterhin zu erheblichem Verwaltungsaufwand, da auch nicht ausgewählte Schulträger jährlich einen vollständigen Verwendungsnachweis erstellen sollen.

Wir sprechen uns deshalb für eine tatsächliche Entlastung durch das Stichprobenverfahren, klare und verhältnismäßige Prüfregelungen sowie einen verlässlichen digitalen Vollzug aus. Zudem braucht es aus unserer Sicht praxistaugliche Regelungen zur Anerkennung von Overheadkosten, Abschreibungen und schulübergreifenden Kosten. Auch die pädagogische Eigenständigkeit freier Schulen, inklusive und innovative Schulkonzepte sowie der Bestands- und Vertrauensschutz müssen bei der Ausgestaltung der Verordnung angemessen berücksichtigt werden.

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Stellungnahme zum Antrag „Gewaltschutz stärken“ Antrag der Fraktion Die Linke. Drs. 8/2108

Die LIGA Thüringen hat zum Antrag „Gewaltschutz stärken“ der Fraktion Die Linke Stellung genommen. Wir bewerten den beschriebenen Handlungsbedarf zur Stärkung des Gewaltschutzes für Kinder und Jugendliche als hoch und begrüßen insbesondere verbindliche Schutzkonzepte, landesweite Mindestkriterien sowie den Aufbau einer Fachstelle zur Beratung und Unterstützung der Träger.

Entscheidend ist aus unserer Sicht jedoch, dass Schutzkonzepte nicht nur formal vorliegen, sondern im Alltag gelebt und regelmäßig weiterentwickelt werden. Dafür benötigen Einrichtungen und Träger ausreichend Zeit, qualifiziertes Personal, Fortbildungen, externe Beratung und eine verlässliche Refinanzierung. Besonders kleine und ehrenamtlich geprägte Strukturen brauchen niedrigschwellige Unterstützung und angemessene Übergangsfristen.

Zudem weisen wir auf die besonderen Schutzbedarfe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen hin. Barrierefreie Beschwerdewege, Beteiligung und Unterstützte Kommunikation müssen deshalb von Beginn an berücksichtigt werden. Beim geplanten Kompetenzzentrum sprechen wir uns dafür aus, bestehende Fachstrukturen einzubeziehen und Parallelstrukturen zu vermeiden.

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