Wir wünschen Ihnen Gesundheit, Erfolg und Glück im Jahr 2021.

Als zentrales Projektergebnis bündelt die Arbeitshilfe "zur Gestaltung einer modernen personenzentrierten Eingliederungshilfe" die Ergebnisse zum Ausbau der Teilhabe, zur Ambulantisierung gemeinschaftlicher Wohnangebote und zur Gestaltung dieser umfassenden Veränderungsprozesse. Am 27. Oktober wurde die Arbeitshilfe nun Rahmen einer Videokonferenz vorgestellt.

Hier können Sie Teile der Präsentation, die Grußworte sowie die Einblicke in die Praxis nochmals ansehen und anhören.

Das Arbeits-Heft ist der Abschluss von dem Projekt.
Wir wollen damit helfen,
Menschen mit Beeinträchtigungen einzubeziehen
bei den Veränderungen.
Dann entstehen gute Unterstützungs-Möglichkeiten.

In diesem Arbeits-Heft finden Sie:

  • Wie betroffene Menschen bei Veränderungen
    mitmachen und mitentscheiden können.
  • Es werden gute Beispiele gezeigt.
  • Die Beispiele sind vom Christlichen Jugend-Dorf Erfurt,
    dem Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V. und
    dem Bodelschwingh-Hof Mechterstädt.

Es ist ein Allgemeinplatz, wird gern verwendet, aber zu selten konsequent beherzigt: „Familien sind der Kern unserer Gesellschaft“. Der Satz ist wahr. Aus ihm erwachsen logische, imperative Handlungsanweisungen. Die gemeinnützigen Wohlfahrtsverbände in Thüringen haben dies als Auftrag angenommen und familienpolitische Positionen erarbeitet.

Gespeist sind diese aus den Erfahrungen unserer vielen Mitarbeitenden in der Familienhilfe und der Kinder- und Jungendhilfe, sowie aus unserer Verantwortung für die Gesellschaft. Die Kernfrage ist, welche Bedingungen braucht es auf den verschiedenen Steuerungsebenen, damit Familie – egal, welches Modell- funktionieren kann.

In dem LIGA Projekt „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“ wurden drei Leistungserbringer beglei­tet, die sich auf den Weg gemacht haben, bisherige stationäre Angebote der Eingliederungshilfe unter konsequenter Beteiligung der Bewohner*innen in ambulante Angebote umzuwandeln.

Welche Hürden dabei gemeistert werden mussten, welche Fragen es zu beantworten galt und welche Lösungen gefunden wurden, beschreibt diese Arbeitshilfe umfänglich und praxisnah. Sie bündelt als zentrales Projektergebnis die gesammelten Ergebnisse zum Ausbau der Teilhabe, zur Ambulantisierung gemeinschaftlicher Wohnangebote und zur Gestaltung dieser umfassenden Veränderungsprozesse.

Partizipation von jungen Menschen sollte nicht zwingend an eine finanzielle Förderung durch den Freistaat gekoppelt sein.

Letztendlich ist Partizipation ein entscheidender Baustein der Legitimität von Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit und sollte als Regelleistung und prinzipielle Haltung von Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendhilfe selbstverständlich sein.

Der neu aufgenommene Punkt 2.6 „Gegenstand der Förderung“ kann selbstverständlich zur Folge haben, dass Träger/Projekte konzeptionell weitere Gelder beantragen. Wird der Förderzweck um Maßnahmen zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erweitert, muss daher klar sein, ob zusätzliche Fördermittel vom Land dafür bereitgestellt werden.