Positionen der LIGA Thüringen zu zentralen Ergebnissen und Erfahrungen der Corona Pandemie und Handlungsempfehlungen, im Wesentlichen auf Basis der Positionspapiere der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V. „Lehren aus der Corona-Pandemie

Positionen der LIGA Thüringen zu zentralen Ergebnissen und Erfahrungen der Corona Pandemie

Aktualisierte Positionen der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen e.V. zu zentralen Ergebnissen und Erfahrungen der Corona Pandemie und Handlungsempfehlungen, im Wesentlichen auf Basis der Positionspapiere der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V. „Lehren aus der Corona-Pandemie Teil I und II“

Das vorliegende Positionspapier bündelt zentrale Ergebnisse und Erfahrungen der Corona Pandemie und leitet Handlungsempfehlungen ab. Dafür sind punktuelle Anpassungen der Strukturen sowie die Gestaltung neuer sozial-politische Herausforderungen in Kooperation mit den politischen Akteur*innen notwendig. Ziel ist eine krisenresiliente, lebenswerte Gesellschaft mit einer bedarfsgerechten sozialen Infrastruktur.

Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen stammen aus den Kenntnissen der Verbände der LIGA Hessen und der Arbeitskreise der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V. Es folgte einer Ergänzung der Erfahrungen und Erkenntnisse der LIGA Thüringen. Zudem flossen Ergebnisse der Kooperation zwischen der LIGA Hessen und dem Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main zu den finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wohlfahrtspflege in Hessen ein.

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Roadshow Heilerziehungspflege - Zweite Station in Mechterstädt

Wie können Berufsberatung und Arbeitsvermittlung junge Menschen authentisch für die Heilerziehungspflege begeistern? Genau darum geht es bei unserer Roadshow Heilerziehungspflege gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Thüringen Südwest. Statt Hochglanzbroschüren stehen echte Einblicke in den Arbeitsalltag der Eingliederungshilfe im Mittelpunkt.

Am 24. Juni waren wir mit unserer Roadshow Heilerziehungspflege zu Gast im Bodelschwingh-Hof in Mechterstädt.

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Stellungnahme zum Entwurf Neufassung der Richtlinie „Örtliche Jugendförderung“

Die LIGA Thüringen hat zum Entwurf der Neufassung der Richtlinie „Örtliche Jugendförderung“ Stellung genommen. Wir begrüßen die neue, klarere Struktur der Richtlinie sowie mehrere inhaltliche Anpassungen, darunter die Aufnahme neuer Indikatoren, die verbindliche Berücksichtigung Fachlicher Empfehlungen des Landesjugendhilfeausschusses und die ausdrückliche Benennung des Fachkräftegebotes.

Gleichzeitig sehen wir an mehreren Stellen Nachbesserungsbedarf. Der geplante Wechsel von der Festbetragsfinanzierung zur Anteilsfinanzierung würde aus unserer Sicht zu einem deutlich höheren Aufwand bei Abrechnung und Prüfung führen. Kritisch bewerten wir außerdem die detaillierte Festlegung zuwendungsfähiger Ausgaben, den Verweis auf die bestehende Honorarstaffel sowie die Anwendung des TV-L als Maßstab für das Besserstellungsverbot. Auch beim Ausschluss von Doppelförderungen regen wir Konkretisierungen an, damit die Regelungen in der Praxis eindeutig und verlässlich angewendet werden können.

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Erleichterung in der Kindertagesbetreuung: Flexibilität und Planbarkeit für Familien und Kitas bleibt gesichert

Die Wohlfahrtsverbände atmen auf: Die geplante stundenweise Berechnung von Elternbeiträgen und Personalschlüsseln ist vom Tisch. Für die Träger bedeutet dies weiterhin eine verlässliche Personalplanung, während Familien von klar kalkulierbaren Beiträgen ohne bürokratischen Kontrollaufwand profitieren. „Der Bürokratiemelder funktioniert“, so Lars Oschmann der Vorsitzender der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen. Die LIGA hatte in ihrer Stellungnahme und in der Anhörung im Bildungsausschuss des Landtages eindringlich vor negativen Folgen einer stundengenauen Abrechnung gewarnt. Dies hätte nicht nur zu einem massiven bürokratischen Mehraufwand geführt, sondern auch die Wirtschafts- und Personalplanung der Träger destabilisiert. Die Verlässlichkeit der Betreuungsangebote, insbesondere in Randzeiten, wäre dadurch gefährdet.

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"Das leere Pflegebett" - Gemeinsam für eine Pflegereform, die Versorgung sichert

Eine Aktion der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen (unterstützt von der LAG der privaten Pflegeanbieter in Thüringen)

Ein leeres Pflegebett wirkt auf den ersten Blick unscheinbar. Doch wenn es leer bleibt, obwohl Menschen dringend einen Pflegeplatz brauchen, wird es zum Symbol für eine Entwicklung, die uns große Sorgen bereitet.

Mit den Aktionen „Das leere Pflegebett“ und „Dieses Auto fährt nicht mehr“ macht die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen auf die möglichen Folgen der geplanten Pflegereform des Bundes aufmerksam. Denn wenn Pflegeeinrichtungen Plätze nicht mehr anbieten können oder ambulante Dienste ihre Touren nicht mehr verlässlich fahren, betrifft das pflegebedürftige Menschen, Angehörige und ganze Versorgungsstrukturen.

Wir sagen klar, Pflege braucht Reformen. Aber Reformen müssen Versorgung sichern und dürfen bewährte Strukturen nicht schwächen.

Deshalb setzen wir gemeinsam mit Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten in Thüringen ein sichtbares Zeichen für eine Pflegereform, die den Menschen dient, die auf Pflege angewiesen sind.

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