APPELL für eine sichere und vielfältige Kindergartenlandschaft in Thüringen

Was passiert, wenn Eltern, Gewerkschaften und freie Träger an einem Strang ziehen? Die Allianz für einen besseren Personalschlüssel in Thüringer Kindergärten hat gezeigt, dass gemeinsame Lösungen möglich sind.

Der verbesserte Personalschlüssel hat dazu beigetragen, dass 2025 rund 2.000 Vollzeitstellen für pädagogische Fachkräfte in Thüringen erhalten bleiben konnten. Ein wichtiges Signal für Kinder, Familien und Beschäftigte.

Mit Blick auf die aktuelle Novelle des Thüringer Kindergartengesetzes appellieren wir gemeinsam an die Landesregierung, den Dialog mit den Akteuren aus der Praxis fortzusetzen. Die Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung sind groß. Umso wichtiger ist es, tragfähige Lösungen gemeinsam zu entwickeln.

Unsere Die Allianz für einen besseren Personalschlüssel in Thüringer Kindergärten spricht sich dafür aus, bewährte Strukturen zu erhalten, Qualität ganzheitlich weiterzuentwickeln und die Zukunft der Kindertagesbetreuung gemeinsam zu gestalten.

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Soziales Ehrenamt hautnah – Eine Tour durch den Erfurter Norden

Ohne Ehrenamt würde in Thüringen vieles nicht funktionieren.

Im Vorfeld des bundesweiten Ehrentags am 23. Mai waren der Ehrenamtsbeauftragte der Thüringer Staatskanzlei, Guntram Wothly, und Gregor Hermann, Referatsleiter Ehrenamt in der Staatskanzlei, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen auf Ehrenamtstour durch den Erfurter Norden unterwegs.

Überall haben wir Menschen getroffen, die sich freiwillig für andere einsetzen: in der Jugendhilfe, der Seniorenarbeit, der Straffälligenhilfe, der Integrationsarbeit oder in offenen Begegnungsorten für Familien und Nachbarschaften.

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Kita in bewegten Zeiten - Trägerfachtag der LIGA Thüringen am 6. Mai 2026

Wie kann die Kindertagesbetreuung in Thüringen angesichts sinkender Kinderzahlen, wachsender regionaler Unterschiede und steigender Anforderungen zukunftsfähig gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Trägerfachgespräch Kita der LIGA Thüringen am 6. Mai 2026 in Erfurt. Unter dem Titel „Kita in bewegten Zeiten – den Transformationsprozess gemeinsam gestalten“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Trägerschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden zusammen, um aktuelle Entwicklungen einzuordnen und gemeinsam über Lösungsansätze zu diskutieren.

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Roadshow Heilerziehungspflege - Erste Station in Bad Salzungen

Wie können Berufsberatung und Arbeitsvermittlung junge Menschen authentisch für die Heilerziehungspflege begeistern? Genau darum geht es bei unserer Roadshow Heilerziehungspflege gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Thüringen Südwest. Statt Hochglanzbroschüren stehen echte Einblicke in den Arbeitsalltag der Eingliederungshilfe im Mittelpunkt.

Am 6. Mai waren Mitarbeitende der Agentur für Arbeit zu Gast beim AWO Teilhabedienst Wartburgkreis in Bad Salzungen. Ziel der Roadshow ist es, den Kolleginnen und Kollegen aus Berufsberatung und Vermittlung einen praxisnahen Eindruck vom Berufsfeld zu vermitteln, damit sie ihre Kundinnen und Kunden später authentisch informieren und beraten können.

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Stellungnahme zur Thüringer Pflegehygieneverordnung - ThürPflegeHygVO (Bereich Pflege)

Stellungnahme des LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen e. V. sowie der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der privaten Pflegeverbände im Freistaat Thüringen zur Thüringer Verordnung über Hygiene und Infektionsprävention in vollstationären Pflegeeinrichtungen, stationären Wohnangeboten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und in besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe (Thüringer Pflegehygieneverordnung - ThürPflegeHygVO)

Die LIGA Thüringen hat gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft der privaten Pflegeverbände zum Entwurf der Thüringer Pflegehygieneverordnung Stellung genommen. Aus unserer Sicht bestehen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen bereits umfassende und bewährte Vorgaben zu Hygiene und Infektionsprävention. Der Entwurf schafft zusätzliche personelle, organisatorische und dokumentarische Anforderungen, deren Nutzen für den Infektionsschutz aus unserer Sicht nicht ausreichend belegt ist.

Kritisch sehen wir insbesondere die Vorgaben zu Hygienefachkräften, Hygienekommissionen sowie zu zusätzlichen Fortbildungs und Dokumentationspflichten. Hinzu kommen offene Fragen zur praktischen Umsetzbarkeit, zum Fachkräftebedarf und zur Refinanzierung der entstehenden Mehrkosten. Insgesamt regen wir daher eine grundlegende Überarbeitung des Entwurfs und einen vertiefenden fachlichen Austausch an.

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