"Queer und suchtkrank" - Digitales Fachgespräch am 5. September
von Peter Kießling
Menschen, die sich als queer identifizieren, sind häufiger mit gesellschaftlicher Ausgrenzung, Diskriminierung und psychischer Belastung konfrontiert. Daher ist es wichtig, dass es Angebote und Konzepte in der Suchthilfe und Suchtselbsthilfe gibt, welche die Bedarfe und Erfahrungen queerer Menschen stärker berücksichtigen.
Im Rahmen des digitalen Fachgesprächs werden sowohl therapeutische Behandlungskonzepte für die Zielgruppe vorgestellt, als auch Angebote aus der Suchtselbsthilfe. Ziel ist es, Zugänge in das Hilfesystem zu ebnen und queersensibler zu gestalten.
Impulse aus der Praxis kommen an diesem Vormittag von zwei Referenten, die sich intensiv mit queeren Lebensrealitäten in der Suchthilfe beschäftigen:
Sascha Hövelborn
Sascha Hövelborn ist Bundesdelegierter des Kreuzbundes e. V. Diözesanverband Erfurt und Leiter einer Selbsthilfegruppe. Über den Kreuzbund- Bundesverband betreut er einen Chat für queere Menschen. Der Kreuzbund ist mit rund 1.400 Gruppen aktiv und bietet sowohl für Suchtbetroffene als auch für Angehörige Orte für Austausch und Stabilität.
Marcus Pfliegensdörfer
Marcus Pfliegensdörfer ist Sucht- und Sexualtherapeut an der salus klinik Hürth. Die dort angewandten Behandlungskonzepte verbinden sexualtherapeutische und suchttherapeutische Ansätze, um Substanzkonsum im Kontext von Sexualität und Genderdiversität ganzheitlich zu bearbeiten.
Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein und freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Anmeldung
Bitte verwenden Sie die untenstehende Anmeldeseite, um die Zugangsdaten für das Fachgespräch zu erhalten. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie die Zoom-Einwahldaten inner-halb weniger Minuten per E Mail zugeschickt.
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Wann |
Freitag | 5. September 2025 | 10:00 bis 12:00 Uhr |
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Wo |
digital via Zoom-Videokonferenz |
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Anmeldung unter |
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Anmeldung bis 2. September 2025 möglich |
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Teilnahmegebühren |
kostenfrei |
Das Fachgespräch ist eine Kooperationsveranstaltung der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen e. V. und der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e. V.