11. Thüringer Sozialgipfel - Zukunft. Gemeinsam. Sozial. Gestalten.
von Peter Kießling
Wie lassen sich Strategien, Bedarfe und soziale Realität in Thüringen demokratisch und sozial gerecht verbinden?
Alle zwei Jahre richtet die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege gemeinsam mit dem Landesseniorenrat, dem DGB und dem Sozialverband VdK den Thüringer Sozialgipfel aus. Am 17. März 2026 lädt das Bündnis bereits zum elften Mal ein. Im Mittelpunkt stehen aktuelle soziale Herausforderungen in Thüringen. Die Veranstaltung bietet fachliche Impulse, Raum für Diskussionen und die Möglichkeit, mit Verantwortlichen aus Politik ins Gespräch zu kommen.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Sozialgipfels steht die Frage, wie sich Strategien, Bedarfe und soziale Realität in Thüringen demokratisch und sozial gerecht miteinander verbinden lassen und welche Rolle eine integrierte Sozialplanung dabei spielen kann.
Der Sozialgipfel richtet sich an Fachkräfte aus Kommunen und dem Sozialwesen, an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung, aus der Wohlfahrtspflege, aus Verbänden, Zivilgesellschaft und Wissenschaft sowie an Ehrenamtliche und Interessenvertretungen.
Die sozialen Herausforderungen wachsen, gleichzeitig steigt der Bedarf an verlässlichen Strukturen, klarer Verantwortung und wirksamer Zusammenarbeit über Ressorts hinweg. Der Sozialgipfel bietet Raum, um Ansätze und Erfahrungen zu teilen, Perspektiven aus Kommunen, Trägerlandschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenzubringen und Impulse für eine bedarfsgerechte Infrastruktur sowie nachhaltige Teilhabe und Chancengleichheit zu setzen.
Anmeldung
Teilnahmegebühr: 20,00 Euro (Versorgung inklusive)
Anmeldung unter: https://doo.net/veranstaltung/215818/buchung
Die Anmeldung ist bis zum 6. März 2026 möglich. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren Personalausweis am Tag der Veranstaltung bei sich tragen. Dies wird vom Thüringer Landtag vorausgesetzt.
Positions- und Forderungspapier zum 11. Thüringer Sozialgipfel
Der 11. Thüringer Sozialgipfel am 17. März 2026 bietet Raum für Austausch, Einordnung und gemeinsame Verständigung zur Weiterentwicklung der Sozialinfrastruktur in Thüringen.
Als Grundlage für die Veranstaltung und insbesondere für die Podiumsdiskussion haben die Partner:innen des Sozialgipfels ein Positionspapier sowie ein einseitiges Forderungspapier erarbeitet. Das Positionspapier beschreibt die aktuellen Herausforderungen und begründet die Notwendigkeit strategischer und integrierter Sozial(raum)planung. Das Forderungspapier konkretisiert daraus resultierende Handlungsbedarfe und benennt zentrale Schritte zur Stärkung verbindlicher Strukturen, einer tragfähigen Datengrundlage sowie partizipativer Planungsprozesse.
Die Dokumente sind bewusst als Grundlage für die Diskussion angelegt und sollen im Rahmen des Sozialgipfels aufgegriffen und vertieft werden.