„Der Mensch steht im Mittelpunkt“: Positive Zwischenbilanz für neues Strukturmodell in der Pflege

Andrea Bork, Pflegedienstleiterin im DRK Seniorenpark Sondershausen, gesteht offen: „Zu Anfang waren wir skeptisch. Wir haben gedacht, das ist wieder eine von den vielen Änderungen, die so oft auf uns zukommen.“  Aber heute stehen sie und ihre Kolleginnen voll hinter dem neuen Strukturmodell zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation. Die positiven Effekte dieses Modells sind für Andrea Bork und Heimleiterin Yvonne Töpfer täglich greifbar: Zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei der Dokumentation entlastet werden, mehr Kommunikation untereinander. Und auch zufriedenere Bewohner, auf die die wachsende Zufriedenheit der Pflegekräfte ausstrahlt. In einer Talkrunde bei der LIGA-Fachtagung „Das Strukturmodell“ waren sich Yvonne Töpfer und Andrea Bork einig: „Das Modell können wir nur jedem empfehlen.“ Zustimmend nickte da auch Jeannine Schumann vom Verein „Betreuung zu Hause e.V.“, einem Anbieter ambulanter und teilstationärer Pflegeleistungen.

 

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LIGA-Fachforum: „Qualität durch Fachberatung für Kindertageseinrichtungen“

05. Dezember 2016, 13:30 bis 16:00 Uhr

im Kulturforum Dacheröden, Anger 37, 99084 Erfurt

 

Fachberatung ist aus Sicht der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen e. V. die Beratung von Fachkräften und Trägern bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben durch qualifizierte Praxisberatung. Sie soll dazu beitragen, die Qualität der Einrichtungen und der Träger weiterzuentwickeln und die beruflichen Fähigkeiten der pädagogischen Fachkräfte wirksam einzusetzen.

 

In Thüringen gibt es seit 2010 eine landesgesetzliche Reglungen und Finanzierungsgrundlage zur Umsetzung der Fachberatung für Kindertageseinrichtungen. Diese gesetzliche Grundlage wurde und wird jedoch in den kommunalen Gebietskörperschaften sehr unterschiedlich umgesetzt und der Vorrang der freien Träger ist nicht immer gegeben.

 

Nach Klageverfahren von zwei Trägern in unterschiedlichen Landkreisen wurden im August dieses Jahres die abschließenden Urteilsbegründungen des Thüringer Oberverwaltungsgerichtes vorgelegt. In diesem wird das Subsidiaritätsprinzip bei der Umsetzung der Fachberatung ausdrücklich unterstrichen. 

 

Diesen Ansatz aufnehmend, möchten wir Sie recht herzlich zum LIGA-Fachforum „Qualität durch Fachberatung für Kindertageseinrichtungen“, am 05.12.2016, im Kulturforum Dacheröden Erfurt einladen.

 

In diesem Rahmen sollen zunächst die wichtigsten Inhalte der Urteilsbegründungen des Thüringer Oberverwaltungsgerichtes vorgestellt und die qualitativen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Fachberatung aus Sicht der LIGA Thüringen benannt werden.

 

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die anstehende Neufassung des Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetzes regionale Strategien diskutieren, wie freie Träger ihr Recht auf die Umsetzung des Subsidiaritätsprinzips Ausdruck verleihen können. Unterstützen wird uns hierbei Rechtsanwalt Martin Kupfrian, der das Klageverfahren in Saalfeld-Rudolstadt begleitet hat.

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten zur besseren Planung der Veranstaltung um eine kurze Rückmeldung bis zum 25.11.2016 an die LIGA Geschäftsstelle. Die Teilnahme an dem Forum ist für Sie kostenlos. Bei Interesse melden Sie sich gern unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Fachtagung: JUGENDHILFE 3.0 - Die Jugendhilfeplanung in den Zeiten der Gebietsreform

am 15. November 2016, Ort: Kulturforum Haus Dacheröden, Anger 37, 99084 Erfurt

 

Bitte beachten Sie, dass der Fachtag nicht im Thüringer Landtag, sondern im Kulturforum Haus Dacheröden stattfinden wird.

 

Am 15. November 2016 werden wir mit Ihnen, den Mitgliedern der örtlichen Jugendhilfeausschüsse, erstmals die politisch angekündigte Verwaltungs-, Funktional- und Gebietsreform in Thüringen
thematisieren.

 

Aufgrund der besonderen rechtlichen Verfasstheit der Jugendhilfe kommen mit den geplanten Reformen umfangreiche Aufgaben auf die ehrenamtlichen Jugendhilfeausschussmitglieder zu. Insbesondere muss die gesetzliche vorgeschriebene Jugendhilfeplanung in den sich neu bildenden Landkreisen neu gedacht und entwickelt werden. Ein Diskussionsschwerpunkt wird demnach sein, wie örtliche Jugendhilfeplanung den Prozess der Gebiets-, Verwaltungs- und Funktionalreform aktiv mitgestalten kann.

 

Hintergrund der Veranstaltung

 

Gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport bietet die LIGA-Thüringen gemeinsam mit dem Landesjugendring Thüringen allen Mitgliedern der örtlichen Jugendhilfeausschüsse in Thüringen seit 2013 eine Plattform zum Austausch, aber auch fachliche Unterstützung für die Bewältigung der Herausforderungen in der Arbeit in den Jugendhilfeausschüssen. Dabei geht es stets um ein aktiv zu gestaltendes Gemeinwesen vor Ort, das Analysieren von demokratischen Mitwirkungsmöglichkeiten und das Erkennen von Potentialen zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe.

 

Fachtagung „Das Strukturmodell“ - Erfahrungen, Erkenntnisse und Ausblick am 29.11.2016 in Erfurt

Entbürokratisierung Pflegedokumentation

 

Als MultiplikatorInnen der Thüringer Verbände der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege gestalten wir den Prozess seit Beginn der Implementierungsstrategie aktiv mit. Es geht uns dabei um die Entwicklung einer attraktiven und zukunftsorientierten Pflegelandschaft hier in Thüringen.

 

Um gemeinsam mit Ihnen die Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesem Prozess zu reflektieren, laden wir Sie zu einem ersten Fachtag am 29. November 2016 nach Erfurt ein. Hierbei werden wir mit fachlicher Unterstützung durch Kerstin Triftshäuser sowohl den aktuellen Stand der Umsetzung thematisieren als auch einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen geben.

 

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängtem Flyer.

 

 

III. Modul der Qualifizierungsreihe Kooperative Sozialplanung am 13. & 14. Oktober 2016

Partizipation und Sozialraumanalyse gehören gleichermaßen zum Standardrepertoire der Sozialplanung. Doch so häufig diese Themen auch in der entsprechenden Literatur beschrieben und gefordert werden, so bleibt deren praktische Handhabung im Einzelnen häufig unklar. Um hier Licht ins Dunkel zu bringen, setzten sich die TeilnehmerInnen des dritten Moduls der Qualifizierungsreihe „kooperative Sozialplanung“ an zwei Tagen intensiv mit den zwei Basisbausteinen moderner Sozialplanung auseinander und diskutierten über die Rolle der freien Träger.

 

 

Den Auftakt der Veranstaltung machte Prof. Schnurr, der sich für ein umfassendes Partizipationskonzept einsetzte. Aus seiner Sicht darf Partizipation nicht bei einer bloßen Teilnahme aufhören, sondern meint aktive Teilhabe. Diese kann auf sehr verschiedenen Ebenen ansetzen und sehr unterschiedliche Formen annehmen. Die Beispiele von Prof. Schnurr reichten von einem öffentlich aufgestellten Sofa als neue Begegnungsstätte bis zu rechtlich kodifizierten Ausschüssen.

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