Einladung zum Fachforum Gebiets- und Funktionalreform in Thüringen – "Zukunftsfeste Strukturen für die Thüringer Sozialwirtschaft?!"

Die Verwaltungs-, Funktional- und Gebietsreform bildet eines der zentralen Reformvorhaben der Thüringer Landesregierung. Die öffentliche Debatte wird aktuell durch Fragen nach der künftigen Größe und den Zuschnitten der kommunalen Gebietskörperschaften dominiert. Verwaltungs- und Funktionalreform hingegen spielen nach unserer Einschätzung eine untergeordnete Rolle.

 

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege möchte mit einem Fachforum zu diesen Aspekten eine inhaltliche Debatte anstoßen und ihre eigenen Vorstellungen einbringen.

 

Dienstag, 30. August 2016, 15:00 - 17:00 Uhr

Evangelisches Augustinerkloster Erfurt, Raum „von Staupitz“

Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt

 

Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten, Herrn Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, sowie Herrn Prof. Dr. Stephan Grohs von der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer zwei prominente Referenten gewinnen konnten.

 

   

Gerne würden wir im Rahmen der Veranstaltung auch mit Ihnen zu diesen wichtigen Fragestellungen ins Gespräch kommen und laden Sie herzlich zu diesem Fachforum ein.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Veranstaltungsflyer.

 

Fachtag Jugendhilfe 3.0 - Qualifizierung der Mitglieder der örtlichen Jugendhilfeausschüsse in Thüringen am 15.06.2016

Seit 2013 bietet die LIGA-Thüringen gemeinsam mit dem Landesjugendring Thüringen allen Mitgliedern der örtlichen Jugendhilfeausschüsse in Thüringen eine Plattform zum Austausch aber auch fachliche Unterstützung für die Bewältigung der Herausforderungen in der Arbeit in den Jugendhilfeausschüssen. Dabei geht es stets um ein aktiv zu gestaltendes Gemeinwesen vor Ort, dem Analysieren von demokratischen Mitwirkungsmöglichkeiten und dem Erkennen von Potentialen zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe.

 

Am 15.06.2015 wurde im Rahmen des Fachtags Jugendhilfe 3.0, in der Fachhochschule Erfurt, der Schwerpunkt auf den Konflikt zwischen Bundes-, Länder und Kommunalrecht gelegt.

 

Mitglieder der Jugendhilfeausschüsse unterliegen häufig Zwängen und Abhängigkeiten, welche die Umsetzung des Auftrags des SGB VIII erschweren oder sogar blockieren können. Konkret ist die Arbeit im Jugendhilfeausschuss in den über 600 Jugendämtern in Deutschland sehr unterschiedlich organisiert. Zwar gibt das SGB VIII bundeseinheitliche Rahmennormen vor, doch das „Nähere“ (§ 71 Abs. 3) wird durch Landesrecht geregelt. Landesspezifische Konkretisierungen finden sich auch in den Landkreisordnungen und Gemeindeordnungen. In aller Regel finden diese Vorgaben dann weitere Präzisierungen in den „Jugendamtssatzungen“ der Kommunen. Und dann gibt es noch manche Gepflogenheiten und Praktiken, die oft für konkrete Abläufe von großer Bedeutung sind, die sich aber nirgendwo schriftlich niedergelegt finden, sondern die einfach überkommene Praxis sind.

 

Gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, dem "Vater" des SGB VIII, wurde im Rahmen des Fachtags dieses Spannungsfeld diskutiert.

 

 

Darüber hinaus hat Herr Wiesner den Teilnehmenden sehr anschaulich und unterhaltsam das besondere Amt – das Jugendamt vorgestellt und die Idee des JHA, als „Störelement“ im politisch administrativen Gefüge der Kommunalverwaltung, verdeutlicht.

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II. Modul der Qualifizierungsreihe Kooperative Sozialplanung am 11./12. März 2016

„Stören Sie gelegentlich die Trägheit der öffentlichen Verwaltung“, riet der Hauptreferent des vorangegangenen Moduls der Qualifizierungsreihe den anwesenden VertreterInnen der Freien Wohlfahrtspflege. Diesen Aufruf nahmen die TeilnehmerInnen kurzerhand zum Anlass, um an zwei Tagen intensiv die konkrete Ausgestaltung von Sozialplanung sowie mögliche Beiträge der freien Träger zu diskutieren.

 

 

Gemeinsam mit der Referentin Uta Riegel (Landkreis Fulda und Verein für Sozialplanung) setzten sich die VertreterInnen der freien Träger mit den konkreten Planungsschritten auseinander. Konkret entwickelten sie dabei Themen und machten sich über Formen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung Gedanken. Am Beispiel der aktuellen Umstrukturierungen in der Eingliederungshilfe erläuterten dies mehrere Teilnehmer. „Wir müssen die Menschen in das normale Leben begleiten und schauen, was sie dazu konkret vor Ort in ihrem Sozialraum weiter brauchen: sei das im Bereich Arbeit, Wohnen oder Leben. Das geht nur gemeinsam“.

 

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Fachtag: Vom Konzept zur Umsetzung – Sozialraumorientierung in der Sozialen Arbeit in Thüringen vom 14.01.2016

Erfurt. Thomas Kranke weiß, wie Arbeit im Quartier funktioniert. Kranke ist bei der Neuen Arbeit Thüringen e.V. Leiter des ThINKA-Projektes im Landkreis Schmalkalden-Meiningen und im Meininger Stadtteil „Jerusalem“ unterwegs. Er holt die Menschen dort ab, wo sie sind, er organisiert Freizeitangebote, schöpft vorhandene Ressourcen aus, verzweifelt manchmal aber auch an den bürokratischen Hürden, die ihm in den Weg gelegt werden. „Kreative Lösungen“ müssen dann gefunden werden, nicht nur in Meiningen, sondern auch in Gera, so die Sozialdezernentin der Stadt,  Sandra Schöneich, beim Fachtag der LIGA zur „Sozialraumorientierung in der sozialen Arbeit in Thüringen.“

 

 

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Fachtag: 2. LIGA-Fachtag Sozialraumorientierung am 14.01.2016

Datum: Donnerstag, 14.01.2016
Ort: Deutsche Rentenversicherung (DRV)
Mitteldeutschland
Kranichfelder Straße 3
99097 Erfurt

Die LIGA Thüringen bemüht sich seit 2015 die Umsetzung von Sozialraumorientierung in Thüringen voranzubringen.

Der erste Fachtag fand im Mai 2015 statt und widmete sich den konzeptionellen Grundlagen des Arbeitsprinzips Sozialraumorientierung. Anhand von Beispielen aus der Thüringer Praxis wurden die Bedeutung für die praktische Arbeit und der Nutzen für die KlientInnen diskutiert.

 

Fachtag II, 14.01.2016

 

Der zweite Fachtag öffnet die Diskussion für weitere Akteure in Thüringen.

 

Als Hauptreferentin konnten wir Frau Dr. Maria Lüttringhaus gewinnen. Als Leiterin des Instituts für Sozialraumorientierung, Quartier- und Case-Management in Essen begleitet sie seit vielen Jahren freie wie öffentliche Träger bei der Umsetzung von sozialraumorientiertem Arbeiten. Im Anschluss möchten wir mit VertreterInnen aus freien und öffentlichen Trägern die notwendigen Rahmenbedingungen und Wege der Umsetzung in Thüringen diskutieren. Angesichts der aktuellen Brisanz werden insbesondere Chancen für eine sozialräumliche Integration von Flüchtlingen in Thüringen in den Blick genommen.

 

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