Fachtag: Vom Konzept zur Umsetzung – Sozialraumorientierung in der Sozialen Arbeit in Thüringen vom 14.01.2016

Erfurt. Thomas Kranke weiß, wie Arbeit im Quartier funktioniert. Kranke ist bei der Neuen Arbeit Thüringen e.V. Leiter des ThINKA-Projektes im Landkreis Schmalkalden-Meiningen und im Meininger Stadtteil „Jerusalem“ unterwegs. Er holt die Menschen dort ab, wo sie sind, er organisiert Freizeitangebote, schöpft vorhandene Ressourcen aus, verzweifelt manchmal aber auch an den bürokratischen Hürden, die ihm in den Weg gelegt werden. „Kreative Lösungen“ müssen dann gefunden werden, nicht nur in Meiningen, sondern auch in Gera, so die Sozialdezernentin der Stadt,  Sandra Schöneich, beim Fachtag der LIGA zur „Sozialraumorientierung in der sozialen Arbeit in Thüringen.“

 

 

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Fachtag: 2. LIGA-Fachtag Sozialraumorientierung am 14.01.2016

Datum: Donnerstag, 14.01.2016
Ort: Deutsche Rentenversicherung (DRV)
Mitteldeutschland
Kranichfelder Straße 3
99097 Erfurt

Die LIGA Thüringen bemüht sich seit 2015 die Umsetzung von Sozialraumorientierung in Thüringen voranzubringen.

Der erste Fachtag fand im Mai 2015 statt und widmete sich den konzeptionellen Grundlagen des Arbeitsprinzips Sozialraumorientierung. Anhand von Beispielen aus der Thüringer Praxis wurden die Bedeutung für die praktische Arbeit und der Nutzen für die KlientInnen diskutiert.

 

Fachtag II, 14.01.2016

 

Der zweite Fachtag öffnet die Diskussion für weitere Akteure in Thüringen.

 

Als Hauptreferentin konnten wir Frau Dr. Maria Lüttringhaus gewinnen. Als Leiterin des Instituts für Sozialraumorientierung, Quartier- und Case-Management in Essen begleitet sie seit vielen Jahren freie wie öffentliche Träger bei der Umsetzung von sozialraumorientiertem Arbeiten. Im Anschluss möchten wir mit VertreterInnen aus freien und öffentlichen Trägern die notwendigen Rahmenbedingungen und Wege der Umsetzung in Thüringen diskutieren. Angesichts der aktuellen Brisanz werden insbesondere Chancen für eine sozialräumliche Integration von Flüchtlingen in Thüringen in den Blick genommen.

 

LIGA-Fachtag: Betreuung unbegleiteter minderjähriger ausländischer Kinder und Jugendlicher in den Einrichtungen der stationären Jugendhilfe am 11. November 2015

Datum:

11. November 2015

Ort:
Kulturforum Haus Dacheröden
Anger 37
99084 Erfurt
Seit einiger Zeit steigt die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland und damit verbunden auch die Zahl unbegleiteter minderjähriger ausländischer  Kinder und Jugendlicher (UMA). Die Versorgung dieser Kinder und Jugendlichen stellt die Thüringer Landkreise, kreisfreien Städte und auch die freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe vor große Herausforderungen.

 

Grundlage für die Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen soll perspektivisch eine Aufnahmequote nach dem Königsteiner Schlüssel sein. Für diese Neuregelung muss u. a. das SGB VIII geändert werden. Diese Änderungen sollen bereits am 1. Januar 2016 in Kraft treten - voraussichtlich mit einer Übergangsregelung von drei Monaten für die Verpflichtung der Umsetzung der vollständigen Aufnahmequote.

 

Ausgehend von den aktuellen Flüchtlingszahlen ist damit zu rechnen, dass ca. 1.000 UMA Thüringen zugewiesen werden und durch entsprechende Clearing-, Inobhutnahme- und Nachfolgeeinrichtungen betreut werden müssen.

 

Das Land Thüringen, die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe, die freien Träger und die LIGA-Verbände wollen und werden gemeinsam diese Herausforderungen meistern.

 

Ausgehend von der aktuellen Situation in Thüringen werden in der Fachtagung die Entwicklungen hinsichtlich des Gesetzgebungsverfahrens zur Änderung des SGB VIII und im Freistaat Thüringen dargestellt. Die Schwerpunkte hierbei liegen zum einen auf den Auswirkungen der Änderungen im SGB VIII und zum anderen auf Fragen zum Asylrecht und zu den Rechtsansprüchen im Allgemeinen. Um hierbei konkrete Ansatzpunkte für die weiteren Diskussionen zu haben, werden VertreterInnen verschiedener Jugendhilfeträger über ihre praktischen Erfahrungen berichten, die sie in ihrer Arbeit mit der Betreuung unbegleiteter minderjähriger ausländischer Kinder und Jugendlicher gemacht haben.

 

Mit einem breiten Workshop-Angebot wird im weiteren Verlauf der Fachtagung ein praxisnaher Austausch u.a. zum Umgang mit Traumatisierung, zur Bedeutung von Religion und Kultur nach Fluchterfahrung als Stabilitätsfaktor in einer von Unsicherheit geprägten Lebensphase und zu Themen wie Fachkräfte und Beschulung angeregt. Hier besteht ebenfalls ausreichend Raum, um entsprechende konzeptionelle Grundlagen und Rahmenbedingungen für Thüringer Einrichtungen zu entwickeln und diskutieren.

 

Sozialplanung: „Stören Sie gelegentlich die Trägheit der öffentlichen Verwaltung“

Erfurt, 18. September 2015.  Der Leipziger Professor Bernhard Rohde ist ein gestandener Wissenschaftler. Aber nicht nur das. Der Wissenschaftler kennt beide Seiten der Sozialplanung. Er war selbst einmal jahrelang kommunaler Sozialplaner, bevor er an die Hochschule wechselte.  „Alles, was wir planen, wird durch das Leben gelegentlich konterkariert“, zeigte er sich als Realist. Das Ziel von Planungen sei es, „die Ungewissheit künftiger Entwicklungen so weit wie möglich zu reduzieren.“  Sozialplanung heißt für ihn, dass frühzeitig alle relevanten Akteure einbezogen werden. Das legte er den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des ersten Moduls einer Weiterbildung zur „Kooperativen Sozialplanung in Thüringen“ ans Herz. Die vom Kompetenzzentrum für Strategische Sozialplanung der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege organisierte Reihe soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in vier Teilen mit der Sozialplanung vertraut machen.

 

Professor Bernhard Rohde - HTWK Leipzig

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Kooperative Sozialplanung in Thüringen – Grundlagen und Methoden

Modulare Qualifizierungsreihe für freie Träger der Wohlfahrtspflege in Thüringen

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen e.V. macht sich erstmalig – und bislang bundesweit einmalig – auf den Weg, freie Träger für die Mitgestaltung kommunaler Planungsprozesse fit zu machen.

 

Im Herbst 2015 startet das Kompetenzzentrum eine vierteilige Qualifizierungsreihe, speziell für Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer und Angestellte auf Leitungsebene der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen. Neben den allgemeinen Kenntnissen zu kommunaler Sozialplanung, nimmt diese Qualifizierungsreihe besonders die Rolle der freien Wohlfahrtspflege sowie die der Adressaten der zu planenden Angebote in den Blick.

 

1. Modul: „Kooperative Sozialplanung in Thüringen“, 17. September 2015 im Bildungshaus St. Ursula

 

Das erste Modul widmet sich den Zielen, dem Nutzen und der praktischen Umsetzung von Sozialplanung. Thüringer Akteure diskutieren über den gemeinsamen Auftrag. Wie kann eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in den Kommunen aussehen?

 

Weitere Informationen zur Qualifizierungsreihe entnehmen Sie bitte dem Flyer:

LIGA-Kontakt

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(Eingang Humboldt-Straße)
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Thüringen


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