Fachtag "Auswirkungen der Armut auf das Denk- und Handlungsvermögen" am 26.06.

Im Zusammenhang mit Schuldenprävention und finanzieller Bildung ist oft die Rede vom mündigen Verbraucher bzw. der mündigen Verbraucherin, von rationalem Konsumverhalten und von verantwortungsvollem Umgang mit Geld. Theoretisch wissen viele Menschen, welche Entscheidungen eher finanzielle Nachteile mit sich bringen können. Hin und wieder werden dennoch vermeintlich unlogische, nicht nachvollziehbare Entscheidungen gefällt, die aber in der Regel durch Ersparnisse, familiäre Unterstützung etc. abgefedert werden können.

Menschen jedoch, die am Existenzminimum leben, haben oft nicht die Möglichkeit auf Notreserven zurückzugreifen, so dass eine Fehlentscheidung weitreichende Folgen mit sich bringen kann. Aktuelle Studien und Erkenntnisse aus den Bereichen der Verhaltensökonomik und Entscheidungspsychologie werden vorgestellt und erklären, warum Menschen oft ganz anders handeln, als es die Vernunft vorzugeben scheint.

Zu diesem Fachtag wird die Fachebene aus der Sozialpädagogik und der Wissenschaft in einem offenen Austausch Rückschlüsse ziehen und Handlungsempfehlungen erörtern.
 
Ziel des Fachtags

Der Fachtag soll aufklären, sensibilisieren und vor allem Vorurteile gegenüber Menschen, die sich in finanziellen Notlagen befinden, abbauen und deren Stigmatisierung begegnen.


Hier geht es zum Veranstaltungsflyer:

 

Fachtag zum Thema Ausschreibungsverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe am 05.06. in Erfurt

Symbolbild Ausschreibungen - FotoliaFachtag für die Mitglieder der örtl. Jugendhilfeausschüsse

 

In der Praxis sorgen Ausschreibungsverfahren immer wieder für Diskussionen. Zunächst muss geklärt werden, was öffentlicher Auftrag im Rahmen des Sozialrechts ist. Wie sieht eine entsprechende Abgrenzung aus, nach der sich die Art der Ausschreibung richtet?  Wie sieht die Gestaltung einer Ausschreibung aus?

 

Fragen über Fragen – und das in einer Zeit, in der nicht ausgeschlossen werden kann, dass

  • durch sehr detaillierte Vorgaben in den Förderbedingungen den Leistungserbringern keine Handlungsoptionen mehr gelassen werden, sondern ihre Arbeit wie bei einer vergaberechtlichen Leistungsbeschreibung einseitig von den Vorstellungen des Kostenträgers bestimmt werden.
  • durch die Gestaltung der Leistungserbringung abgewandelt oder modifiziert Formen des Vergaberechts zur Anwendung kommen.

Diese Fachtagung in Erfurt soll daher helfen, Klarheit und Rechtssicherheit zu schaffen. Der Hauptreferent wird Herr Prof. Martin Kupfrian sein.

 

Dieser Fachtag ist vornehmlich an alle Mitglieder und deren Stellvertreter*innen der örtlichen
Jugendhilfeausschüsse in Thüringen gerichtet. Auch möchten wir ausdrücklich die Jugendamtsleitungen sowie Verwaltungsmitarbeiter*innen zum Fachtag einladen.

 

Hier können Sie den Veranstaltungsflyer herunterladen:

 

 

Fachtag am 28. Februar: Schnittstelle Volljährigkeit Übergangsmanagement für junge Menschen im Rahmen des § 41 SGB VIII

 

Fachtag: Schnittstelle Volljährigkeit Übergangsmanagement für junge Menschen im Rahmen des § 41 SGB VIII am 28.02.2018

Tausende von jungen Menschen leben in Thüringen nicht bei ihren Familien, sondern in den stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe. Diese deutschen, syrischen, afghanischen, irakischen und sonstigen Jugendlichen werden natürlich auch volljährig und erleben eine neue biografische Phase. Diese Phase ist sehr häufig geprägt von neuen Heraus- und Anforderungen, an denen die jungen Menschen wachsen – aber auch zerbrechen können. Damit dieser Übergang gelingt, ist ein professionelles Management inklusive Kooperation insbesondere von Erziehungshilfe, Schule, Jugendberufshilfe und sonstigen Institutionen und Professionen notwendig.

Die Träger der freien und öffentlichen Jugendhilfe tragen hier eine ganz besondere Verantwortung.

Wir – dass sind die Träger der freien und öffentlichen Jugendhilfe, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Einrichtungen die jungen Menschen dabei unterstützen, in Deutschland ihre persönliche, schulische und berufliche Biografie positiv zu entwickeln.

Die überwiegende Mehrheit der jungen Menschen hat sich in den vergangenen Jahren in den Erzie-hungshilfen erfolgreich entwickelt. Damit dieser Weg nicht mit der Volljährigkeit abrupt endet und die jungen Erwachsenen in bedrohliche Parallelge-sellschaften abdriften, hat der Gesetzgeber den § 41 SGB VIII geschaffen, der den Rechtsanspruch (auch) auf erzieherische Hilfen nach dem 18. Geburtstag festschreibt.

Die Umsetzung dieses Rechtsanspruches wird in den Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten sehr unterschiedlich praktiziert.

Nicht selten werden Anträge, trotz Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen, abgelehnt oder nur unzureichende Hilfen gewährt.

Ein professionelles Übergangsmanagement für junge Erwachsene ist nicht nur eine Frage der Haltung, sondern auch der individuellen Hilfeplanung.

Mit diesem Fachtag wollen wir die rechtlichen, konzeptionellen, fachlich-inhaltlichen und strukturellen Rahmenbedingungen beschreiben, diskutie-ren und erläutern, die für eine gelingende und nachhaltige Integration dieser, uns anvertrauten jungen Menschen notwendig sind.

Dazu haben wir Expertinnen und Experten, Praktikerinnen und Praktiker engagiert, die mit Ihnen gemeinsam sich dieser komplexen Thematik im Diskurs annähern.

 

Dokumentation: Fachtag Berufsorientierung SOZIAL – Labsal statt Schülerqual !? vom 19.09.2017

Proaktiv Nachwuchs für die sozialen und pflegerischen Arbeitsfelder zu gewinnen ist das Schlüsselthema für die Einrichtungen und Dienste in der Sozialwirtschaft im Rahmen der Zukunftssicherung.

 

Kirstin von Graefe (AWO IBS) begrüßte die Teilnehmer*innen führte durch den FachtagSchüler clever und spannend in die Themen einzuführen und für Ausbildung und Studium mit sozialem bzw. pflegerischem Schwerpunkt zu interessieren, übernimmt die praxisnahe Berufsorientierung. Hier braucht es die gelingende verstetigte Zusammenarbeit mit den Schulen und Elternhäusern sowie aktive Partner in den Einrichtungen die methodisch spannend agieren.

 

Dem Thema der praxisnahen Berufsorientierung widmete sich die LIGA Thüringen in Zusammenarbeit mit der Jugendberufshilfe Thüringen im Rahmen eines Fachtags. Hierzu kamen Eltern, Auszubildende, Lehrer*innen und Trägervertreter*innen zu Wort. Sie berichteten aus ihrer Perspektive, wie Sie die o.g. Themen wahrnehmen. Es wurde schnell deutlich, dass in allen Bereichen der Berufsorientierung Handlungsbedarf besteht. So fehlen Praktikumsangebote für Schüler*innen in der Sozialwirtschaft, Eltern sind nicht ausreichend über die Möglichkeiten ihrer Kinder informiert und Vernetzungsstrukturen zwischen Schulen und Trägern sind in den wenigsten Regionen fest verankert.

Weiterlesen...

Dokumentation: Fachpolitische Jahrestagung zur Migration in Thüringen – aktuelle Herausforderungen in der Sozialen Arbeit vom 13.09.2017

 

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Sozialwirtschaft ein wichtiger Partner in Fragen der Migration ist. Schon lange beraten die Träger der freien Wohlfahrtspflege Zugewanderte durch die Jugendmigrationsdienste und Migrationsberatung für Erwachsene. Seit 2016 ist die Flüchtlingssozialarbeit eine weitere wichtige Säule in der Arbeit mit Zugewanderten geworden.

 

Thüringenweit sind die Erfahrungen sehr verschieden. Aufenthaltsrechtliche Rahmenbedingungen müssen regional in Alltagspraxis umgesetzt werden. Dabei stehen Sozialarbeiter*innen häufig vor dem Widerspruch, politisches Handeln, aufenthaltsrechtliche Vorgaben, Erwartungen in der Region (Behörden) und die individuelle Situation der Klientel auszuloten und dennoch professionelle Beratung anzubieten.

Weiterlesen...

LIGA-Kontakt

Arnstädter Straße 50
(Eingang Humboldt-Straße)
99096 Erfurt
Thüringen


Tel:      (0361) 511499-0
Fax:     (0361) 511499-19


Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.liga-thueringen.de