2. Fachtag „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch 
Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“

Die Aktion Mensch Stiftung fördert das LIGA Projekt „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“Anknüpfend an den 1. Fachtag vom November 2018 des LIGA-Projektes „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“, wird am 05.11.2019 ein weiterer Fachtag stattfinden.

 

2. Fachtag „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch Umbau der Angebote

gemeinsam verwirklichen“

 

am Dienstag, den 5. November 2019, 9:30 - 16:00 Uhr,
an die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Carl-Zeiß-Promenade 2, 07745 Jena

 
Seit Juli 2017 begleitet und unterstützt das LIGA-Projekt drei Träger der Behindertenhilfe in Thüringen, die Bereiche ihres bisher stationären Wohnens schrittweise in ambulante, noch stärker personenzentrierte Angebote umwandeln wollen. Dabei werden die dort lebenden Menschen mit Beeinträchtigungen eng einbezogen. Der Fokus des von der Aktion Mensch Stiftung geförderten Projektes liegt dabei auf der Entwicklung und Erprobung von Modellen von Beteiligung bzw. Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigungen in diesen Veränderungsprozessen und den dafür notwendigen Organisationsentwicklungsprozessen.

 

Mit dem Inkrafttreten der nächsten Reformstufe des Bundesteilhabegesetzes und dem Abschluss des Thüringer Landesrahmenvertrages gewinnt das LIGA-Projekt weiter an Relevanz.  Vor diesem Hintergrund bietet das Projekt zusätzliche Anregungen zur Neuausrichtung der Unternehmen  bezogen auf die Personenzentrierte Komplexleistung. Darüber hinaus werden Best-Practice-Beispiele von Teilhabemöglichkeiten in Einrichtungen der Eingliederungshilfe vorgestellt.

 

Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir allen Interessierten die Zwischenergebnisse der Projektarbeit vorstellen und diskutieren.

 

Alle weiteren Informationen zur Tagung sowie zur Anmeldung entnehmen Sie bitte der Einladung, die Sie hier herunterladen können.

 

Fachtag „Wohnst du nur oder kannst du auch leben?“ vom 10. September 2019 in Erfurt

„Wohnen macht arm“ – LIGA Thüringen fordert weitere Anstrengungen im sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau

 

Prof. Dr. Mario Rund, Hochschule DarmstadtOhne politische Kurskorrektur werden in naher Zukunft auch die Mieten in mittelgroßen Städten wie Erfurt oder Jena drastisch steigen. Diese Prognose stellte Prof. Dr. Mario Rund bei einem Fachtag der LIGA zum Thema Wohnungsmarkt.

 

Die Analyse von Rund: Der Wohnungsmarkt in Großstädten wie Berlin und München sei mittlerweile von den Investoren abgegrast, dort seien kaum noch Gewinne einzufahren. In der Konsequenz würden die Investoren deshalb bald ihr Betätigungsfeld in die mittleren Städte, die „Regionen B“, wie Rund sie nannte, verlegen. „Wohnen macht arm“, so der Darmstädter Sozialwissenschaftler, der beklagte, dass der Zusammenhang zwischen Wohnen und Armut bisher weitgehend in der öffentlichen Debatte ausgeklammert geblieben sei.

 

Bei dem Fachtag unter dem Motto „Wohnst du nur oder kannst du auch leben“, veranstaltet von der LIGA Thüringen, ging es um die aktuelle Wohnungssituation in Thüringen, aber auch darum, inwieweit soziale Arbeit günstige Lebensbedingungen in den Wohnquartieren herstellen und erhalten kann.

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2. Zukunftsforum Ehrenamt vom 06.09.2019 in der FH Erfurt

Eine Kooperation der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen
und dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

 

Ehrenamtliches Engagement ist kein Selbstläufer. An vielen Stellen fehlt Nachwuchs – aktive Menschen, die bereit sind, in ihrer Freizeit einen entscheidenden Beitrag zu einer funktionierenden Gesellschaft zu leisten.

Hier sind die politischen Entscheidungsträger sowie die Träger, Organisationen und Institutionen gefordert. Es geht darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, die den demographischen Wandel, die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt, den Wertewandel sowie neue Lebensmodelle berücksichtigen.

 

Kooperationspartner LIGA Thüringen (hier vertreten durch Christoph Stolte, Hans-Otto Schwiefert, Lisa Reinhold, Andreas Kotter) und Sozialministerium (STS Ines Feierabend), Moderation (Christian Stadali), Vorsitzender der Thüringer Ehrenamtsstiftung (Frank Krätzschmar) sowie Digitalexperte Hannes Jähnert

 

Überschrieben mit den drei Schlagworten Ehrenamt, Teilhabe und Digitalisierung stellten sich die LIGA Thüringen und das Sozialministerium genau diesen Themen im Rahmen eines Zukunftsforums.

Dieses 2. Zukunftsforum Ehrenamt „Ehrenamt, Teilhabe und Digitalisierung“ fand am 6. September 2019 in der Fachhochschule Erfurt statt.

In dem kurzweiligen Programm, moderiert von Christian Stadali (Wortwerk Weimar), ging es vor allem darum, einen Eindruck davon zu bekommen, wie digital die Ehrensamtarbeit im Jahr 2019 in Thüringen bereits ist und was den Organisationen noch für eine erfolgreiche Digitalstrategie fehlt. Selbstverständlich gab es ebenso den Raum für weitere Themen rund um das Ehrenamt.

Als Experte für das digitale Ehrenamt referierte Hannes Jähnert, beschäftigt im Generalsekretariat beim Bundesverbandes des DRK, und stand den Teilnehmen auch in der Podiumsdiskussion Rede und Antwort.

Die weiteren Gäste in der Diskussion waren Heike Werner (Ministerin TMASGFF), Lisa Reinhold (AWO Landesverband), Heidi Scheller (Freiwilligenagentur Bürgerstiftung Jena) und Wolfgang Volkmer (Kindersprachbrücke Jena).

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Einladung zum "2. Zukunftsforum Ehrenamt" am 06.09.2019

Am 06. September 2019 laden die LIGA Thüringen und das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie zum 2. Zukunftsforum Ehrenamt. Stattfinden wird die Veranstaltung am Freitag, dem 6. September 2019, in der Zeit von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr in der Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25, 99085 Erfurt,

 

850.000 Thüringerinnen und Thüringer engagieren sich laut dem aktuellen Freiwilligensurvey ehrenamtlich im Freistaat. Dies ist ein wesentlicher Ausdruck von Zivilgesellschaft, den es zu stärken gilt. Jedoch ist ehrenamtliches Engagement kein Selbstläufer. Überall fehlt Nachwuchs – aktive Menschen, die bereit sind, in ihrer Freizeit einen entscheidenden Beitrag zu einer funktionierenden Gesellschaft zu leisten.

 

An dieser Stelle dem potentiellen Nachwuchs fehlendes Interesse vorzuwerfen ist nicht hilfreich und greift zu kurz. Vielmehr sind die politischen Entscheidungsträger sowie die Träger, Organisationen und Institutionen gefordert. Es geht darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, die den demografischen Wandel, die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt, den Wertewandel sowie neue Lebensmodelle berücksichtigen.

 

Überschrieben mit den drei Schlagworten Ehrenamt, Teilhabe und Digitalisierung werfen wir, die LIGA Thüringen gemeinsam mit dem Sozialministerium, einen Blick auf das moderne, vielfältige und bunte freiwillige Engagement. Wir sprechen über neue gesellschaftliche Rahmenbedingungen, über einen (notwendigen?) Paradigmenwechsel in der Ehrenamtskoordination und Nachwuchsgewinnung sowie über geeignete digitale Hilfsmittel in der Ehrenamtsarbeit.

 

Die LIGA Thüringen beim Thüringer Engagement- & Stiftungstag im Erfurter Augustinerkloster

LIGA Thüringen mit MP Bodo Ramelow und dem Vorsitzenden der Thüringer Ehrenamtsstiftung Frank Krätzschmar

 

Bunt, vielfältig und sympathisch ist das Ehrenamt in Thüringen. Das haben beim Thüringer Engagement- & Stiftungstag im Erfurter Augustinerkloster eine Vielzahl von Ausstellerinnen und Ausstellern eindrucksvoll gezeigt. Mit dabei war selbstverständlich auch die LIGA Thüringen, deren breitgefächerte Angebote ohne das Engagement der vielen ehrenamtlich tätigen Menschen so nicht möglich wäre.

 

Engagierte, Verantwortliche, Nutzer und Fachleute hatten an diesem 18. Juli die Möglichkeit alte Kontakte zu pflegen oder neue Kontakte zu knüpfen. Ein breites Angebot an Themenräumen, Workshops und weiteren Formaten des fachlichen Austauschs standen den Gästen und Teilnehmenden zur Wahl.

 

In diesem Jahr widmete sich der Engagement- und Stiftungstag den Herausforderungen im Ehrenamt, ausgelöst durch den digitalen Wandel in unserer Zeit.

 

Organisiert wurde der Tag durch die Thüringer Ehrenamtsstiftung und gestaltet durch die Thüringer Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen und Partnern aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Bürgerschaftliches Engagement, Rechtspflege und Finanzen.

 

„Nichts über uns ohne uns“

Einführung der talkrunde durch Hagen MittelstädtDieser Grundsatz der Behindertenbewegung hat sich seit den 80er Jahren immer stärker im Bewusstsein der Gesellschaft verankert und wurde so zum Leitsatz der UN-Behindertenrechtskonvention.

 

Das LIGA Projekt “Wie macht man Teilhabe? Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“, begreift Teilhabe und Partizipation als elementaren Bestandteil des Projektauftrags. Gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigung setzten sie ihn zum vierten Infotag des Projektes konsequent um.

 

Im Rahmen des diesjährigen Tages der Offenen Tür des Thüringer Landtages trafen Menschen mit Behinderung und politische Entscheidungsträgerinnen auf Augenhöhe zusammen. In einer lockeren Talkrunde diskutierten zwei Projektbeteiligte mit Heike Werner, Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und den Sprecherinnen der Fraktionen des Landtags zu Themen, die die Menschen mit Beeinträchtigung aus den der Modelleinrichtungen mitbrachten. Im Laufe der Diskussion wurde deutlich, dass Menschen mit Beeinträchtigung besser in Entscheidungsprozesse mit einbezogen und mitgenommen werden müssen und das wichtige Interesse Entscheidungen der Politik transparent zu machen. Zum Beispiel durch Leichte Sprache.

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