Fachtag zum Thema Ausschreibungsverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe am 05.06. in Erfurt

Symbolbild Ausschreibungen - FotoliaFachtag für die Mitglieder der örtl. Jugendhilfeausschüsse

 

In der Praxis sorgen Ausschreibungsverfahren immer wieder für Diskussionen. Zunächst muss geklärt werden, was öffentlicher Auftrag im Rahmen des Sozialrechts ist. Wie sieht eine entsprechende Abgrenzung aus, nach der sich die Art der Ausschreibung richtet?  Wie sieht die Gestaltung einer Ausschreibung aus?

 

Fragen über Fragen – und das in einer Zeit, in der nicht ausgeschlossen werden kann, dass

  • durch sehr detaillierte Vorgaben in den Förderbedingungen den Leistungserbringern keine Handlungsoptionen mehr gelassen werden, sondern ihre Arbeit wie bei einer vergaberechtlichen Leistungsbeschreibung einseitig von den Vorstellungen des Kostenträgers bestimmt werden.
  • durch die Gestaltung der Leistungserbringung abgewandelt oder modifiziert Formen des Vergaberechts zur Anwendung kommen.

Diese Fachtagung in Erfurt soll daher helfen, Klarheit und Rechtssicherheit zu schaffen. Der Hauptreferent wird Herr Prof. Martin Kupfrian sein.

 

Dieser Fachtag ist vornehmlich an alle Mitglieder und deren Stellvertreter*innen der örtlichen
Jugendhilfeausschüsse in Thüringen gerichtet. Auch möchten wir ausdrücklich die Jugendamtsleitungen sowie Verwaltungsmitarbeiter*innen zum Fachtag einladen.

 

Hier können Sie den Veranstaltungsflyer herunterladen:

 

 

Fachtag am 28. Februar: Schnittstelle Volljährigkeit Übergangsmanagement für junge Menschen im Rahmen des § 41 SGB VIII

 

Fachtag: Schnittstelle Volljährigkeit Übergangsmanagement für junge Menschen im Rahmen des § 41 SGB VIII am 28.02.2018

Tausende von jungen Menschen leben in Thüringen nicht bei ihren Familien, sondern in den stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe. Diese deutschen, syrischen, afghanischen, irakischen und sonstigen Jugendlichen werden natürlich auch volljährig und erleben eine neue biografische Phase. Diese Phase ist sehr häufig geprägt von neuen Heraus- und Anforderungen, an denen die jungen Menschen wachsen – aber auch zerbrechen können. Damit dieser Übergang gelingt, ist ein professionelles Management inklusive Kooperation insbesondere von Erziehungshilfe, Schule, Jugendberufshilfe und sonstigen Institutionen und Professionen notwendig.

Die Träger der freien und öffentlichen Jugendhilfe tragen hier eine ganz besondere Verantwortung.

Wir – dass sind die Träger der freien und öffentlichen Jugendhilfe, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Einrichtungen die jungen Menschen dabei unterstützen, in Deutschland ihre persönliche, schulische und berufliche Biografie positiv zu entwickeln.

Die überwiegende Mehrheit der jungen Menschen hat sich in den vergangenen Jahren in den Erzie-hungshilfen erfolgreich entwickelt. Damit dieser Weg nicht mit der Volljährigkeit abrupt endet und die jungen Erwachsenen in bedrohliche Parallelge-sellschaften abdriften, hat der Gesetzgeber den § 41 SGB VIII geschaffen, der den Rechtsanspruch (auch) auf erzieherische Hilfen nach dem 18. Geburtstag festschreibt.

Die Umsetzung dieses Rechtsanspruches wird in den Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten sehr unterschiedlich praktiziert.

Nicht selten werden Anträge, trotz Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen, abgelehnt oder nur unzureichende Hilfen gewährt.

Ein professionelles Übergangsmanagement für junge Erwachsene ist nicht nur eine Frage der Haltung, sondern auch der individuellen Hilfeplanung.

Mit diesem Fachtag wollen wir die rechtlichen, konzeptionellen, fachlich-inhaltlichen und strukturellen Rahmenbedingungen beschreiben, diskutie-ren und erläutern, die für eine gelingende und nachhaltige Integration dieser, uns anvertrauten jungen Menschen notwendig sind.

Dazu haben wir Expertinnen und Experten, Praktikerinnen und Praktiker engagiert, die mit Ihnen gemeinsam sich dieser komplexen Thematik im Diskurs annähern.

 

Dokumentation: Fachtag Berufsorientierung SOZIAL – Labsal statt Schülerqual !? vom 19.09.2017

Proaktiv Nachwuchs für die sozialen und pflegerischen Arbeitsfelder zu gewinnen ist das Schlüsselthema für die Einrichtungen und Dienste in der Sozialwirtschaft im Rahmen der Zukunftssicherung.

 

Kirstin von Graefe (AWO IBS) begrüßte die Teilnehmer*innen führte durch den FachtagSchüler clever und spannend in die Themen einzuführen und für Ausbildung und Studium mit sozialem bzw. pflegerischem Schwerpunkt zu interessieren, übernimmt die praxisnahe Berufsorientierung. Hier braucht es die gelingende verstetigte Zusammenarbeit mit den Schulen und Elternhäusern sowie aktive Partner in den Einrichtungen die methodisch spannend agieren.

 

Dem Thema der praxisnahen Berufsorientierung widmete sich die LIGA Thüringen in Zusammenarbeit mit der Jugendberufshilfe Thüringen im Rahmen eines Fachtags. Hierzu kamen Eltern, Auszubildende, Lehrer*innen und Trägervertreter*innen zu Wort. Sie berichteten aus ihrer Perspektive, wie Sie die o.g. Themen wahrnehmen. Es wurde schnell deutlich, dass in allen Bereichen der Berufsorientierung Handlungsbedarf besteht. So fehlen Praktikumsangebote für Schüler*innen in der Sozialwirtschaft, Eltern sind nicht ausreichend über die Möglichkeiten ihrer Kinder informiert und Vernetzungsstrukturen zwischen Schulen und Trägern sind in den wenigsten Regionen fest verankert.

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Dokumentation: Fachpolitische Jahrestagung zur Migration in Thüringen – aktuelle Herausforderungen in der Sozialen Arbeit vom 13.09.2017

 

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Sozialwirtschaft ein wichtiger Partner in Fragen der Migration ist. Schon lange beraten die Träger der freien Wohlfahrtspflege Zugewanderte durch die Jugendmigrationsdienste und Migrationsberatung für Erwachsene. Seit 2016 ist die Flüchtlingssozialarbeit eine weitere wichtige Säule in der Arbeit mit Zugewanderten geworden.

 

Thüringenweit sind die Erfahrungen sehr verschieden. Aufenthaltsrechtliche Rahmenbedingungen müssen regional in Alltagspraxis umgesetzt werden. Dabei stehen Sozialarbeiter*innen häufig vor dem Widerspruch, politisches Handeln, aufenthaltsrechtliche Vorgaben, Erwartungen in der Region (Behörden) und die individuelle Situation der Klientel auszuloten und dennoch professionelle Beratung anzubieten.

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Fachtag: Subsidiarität und die Jugendhilfe am 28.11.2017

Ein Fachtag für die Mitglieder und deren Stellvertreter*innen der örtlichen Jugendhilfeausschüsse in Thüringen

Gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport bietet die LIGA-Thüringen gemeinsam mit dem Landesjugendring Thüringen allen Mitgliedern der örtlichen Jugendhilfeausschüsse in Thüringen seit 2013 eine Plattform zum Austausch, aber auch fachliche Unterstützung für die Bewältigung der Herausforderungen in der Arbeit in den Jugendhilfeausschüssen. Dabei geht es stets um ein aktiv zu gestaltendes Gemeinwesen vor Ort, dem Analysieren von demokratischen Mitwirkungsmöglichkeiten und dem Erkennen von Potentialen zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe.

 

Am 28.11.2017 laden die Mitglieder und deren Stellvertreter*innen der örtlichen Jugendhilfeausschüsse in Thüringen zu einem weiteren Fachtag ein: Subsidiarität und die Jugendhilfe. Das Subsidiaritätsprinzip – oder der (relative) Vorrang des freien Trägers.

 

Ausgangspunkt für die Fachtagung sind sowohl die Argumentationslinien zur Subsidiarität als auch ganz konkrete und aktuelle Fragen aus der Jugendhilfe in Thüringen. Auch wenn das SGB VIII eine Rechtsnorm enthält, so entstehen in der Praxis diesbezüglich viele Fragen, so u.a.:


Wie gestaltet sich Subsidiarität unter Bezugnahme unbestimmter Rechtsbegriffe „geeignet“ und „rechtzeitig“? Gibt es einen Automatismus oder steht dem Träger der öffentlichen Jugendhilfe ein inhaltlicher Ausgestaltungsspielraum zur Unterset-zung dieser Begriffe zu? Gibt es einen Nachrang für nicht anerkannte freie Träger und privat-gewerblichen Trägern? Welche Rolle spielt hier der Wettbewerb?

 

Unterstützt von Rechtsanwalt Dr. Martin Kupfrian, wird sich dieser Fachtag u.a. diesen Fragen widmen.

 

Den Veranstaltungsflyer, mit allen weiterführenden Inforamtionen können Sie hier herunterladen:

 

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(Eingang Humboldt-Straße)
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