** Pressemitteilung * Wohlfahrtsverbände seit 30 Jahren in der LIGA Thüringen zusammen * Pressemitteilung **

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen gibt es am Montag, den 14. September 2020, seit genau 30 Jahren. Gefeiert wird dieses Jubiläum wegen der Corona-Pandemie nicht. "Doch Gründe, an dieses Datum zu erinnern, gibt es mehr als genug.", sagt Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorstandsvorsitzender der LIGA und Chef der Diakonie Mitteldeutschland. "Sozialstaatlichkeit in Deutschland, unser bewährtes und gesetzlich fest verankertes Wohlfahrtssystem ist ohne die gut koordinierte Zusammenarbeit der gemeinnützigen Verbände nicht denkbar."

Vor allem kleine und ländliche Vereine Thüringens sind durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Um die Existenzbedrohung von diesen Vereinen abzuwenden, legt die Thüringer Ehrenamtsstiftung einen Sonderfonds für Vereine in Not mit einer Gesamthöhe von 500.000 € auf.

Zur Bewältigung der Corona-Pandemie benötigen die stationären und teilstationären Einrichtungen der Jugendhilfe nach der neuen ThürSARS-CoV-2-KiJuSSP-VO ein neues Infektionsschutzkonzept, welches dem Stufenmodell gerecht wird.

Die LIGA Thüringen und ihre Verbände haben dazu ein Muster entwickelt, welches hier samt Anlagen zum Download bereitsteht.

Muster-Hygieneplan inklusive Infektionsschutzkonzept Kita zum Download

Ab dem 31.08.2020 sind alle Kindertageseinrichtungen verpflichtet, sofern es das Infektionsgeschehen erlaubt, den Regelbetrieb mit primären Infektionsschutz umzusetzen.

Notwendig ist, dass jede Kindertageseinrichtung einen Plan für innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene (Hygieneplan nach §36 IfSG) inklusive eines Infektionsschutzkonzeptes entwickelt, welches Bezug auf den Regelbetrieb mit primären Infektionsschutz nimmt.

 

Nach Einschätzung der LIGA-Fachberatungsstelle gehen von schuldnerschützenden gesetzlichen Vorschriften zum Pfändungsschutz und zur Restschuldbefreiung keine negativen Anreize aus, die Menschen zum Schuldenmachen verleiten. Vielmehr sind es überwiegend einschneidende, mit einem erheblichen Einkommensrückgang verbundene Veränderungen von Lebensumständen der betroffenen Menschen, die zur Überschuldung führen.