Bisher durchgeführte Veranstaltungen in leichter Sprache

Einfach leicht LOGO - Büro für leichte Sprache

ETR Logohat den Text übersetzt und geprüft.

www.buero-einfach-leicht.de

1. Infotag: Teilhabe und Partizipation
Hände schütteln, kennen lernen
Liste, Ideen sammeln

Der 1. Info-Tag war im März 2018.
Beide Wörter heißen Mit-machen

Ziel war:

  • Die Teilnehmenden sollten sich kennen
    lernen.
  • Die ersten Ideen zum Mit-machen wurden
    gesammelt und aufgeschrieben.
  • Die Teilnehmenden planten die nächsten 4
    Fach-Tage.
Arbeits-Gruppe

Gast war: Stefan Göthling.

Er gehört zu dem Verein: „Mensch zuerst – Netzwerk
People First e.V.“
Er sprach darüber,
wie er über das Thema Teilhabe und
Selbst-Bestimmung denkt.
Er machte den Teilnehmenden Mut,
das sie mit-machen und mit-arbeiten
an den Veränderungen.
Danach haben die Teilnehmenden in Arbeits-
Gruppen
über verschiedene Fragen gesprochen.
Zum Beispiel:

  • Wo ist mit-machen wichtig?
  • Wann ist mit-machen wichtig?
  • Wie kann man gut mit-machen?
  • Was hilft dabei?
  • Was hindert die Menschen am mit-machen.
2. Infotag: Wohnen
Selbst-Bestimmung, wohnen
Amt, Gebäude

Wo und wie wohnen Menschen mit
Beeinträchtigung(en)?
Wie wollen sie wohnen?
Diesmal war jemand vom Sozial-Amt dabei.
Sie entscheiden oft darüber,
wie Menschen mit Beeinträchtigung(en) leben
werden.

Gast war: das Ehepaar Stolz.
Sie leben schon sehr lange in einer eigenen
Wohnung.
Dort werden sie unterstützt.
Darüber haben sie zu den Teilnehmenden
gesprochen.
Danach haben Arbeits-Gruppen zu diesen Fragen
gearbeitet:

  • Wie wohnen die Teilnehmenden?
  • Was ist gut oder schlecht daran,
  • wie sie wohnen?
malen

Es gab viele Ideen.
Die wurden gesammelt.
Ein Künstler hat alles gemalt.
So gab es am Ende in jeder Arbeits-Gruppe ein Bild
von einer Traumwohnung.
Am Ende gab es eine große Gesprächs-Runde.
In der Gesprächs-Runde waren dabei:

  • Eine Leiterin von einem Verein,
    in dem gesetzliche Betreuer*innen arbeiten
  • Der Leiter von einem Sozial-Amt
  • Der Geschäfts-Führer und die Leiterin von
    einer Wohnungs-Gesellschaft.

Hier durfte jeder seine Meinung sagen.
Jeder durfte Fragen stellen.
Die Meinungen waren unterschiedlich.
Darüber wurde gesprochen.

3. Infotag: Arbeit
Werkstatt für behinderte Menschen

Der Info-Tag fand im November 2018 statt.
Die Teilnehmenden hatten viele Fragen:

  • Was für Möglichkeiten gibt es für Menschen
    mit Beeinträchtigung(en)?
  • Wie können sie mit-bestimmen bei diesem
    Thema?

Viele Teilnehmenden kennen nur die Werkstatt für
behinderte Menschen als Arbeits-Platz.


Die Teilnehmenden sprachen darüber:

Eine Hand zeigt ihren Daumen hoch.
  • wo sie gerade arbeiten
  • was ihnen an ihrer Arbeit gefällt
  • was ihnen an ihrer Arbeit nicht gefällt.
  • wo sie gerne arbeiten möchten
  • Wie sie mehr mit-bestimmen können

Gast war: Peter Marx
er konnte viel zum Thema „Arbeit“ sagen
und Fragen beantworten.
Er hat schon in der Werkstatt gearbeitet,
aber auch auf dem Ersten Arbeits-Markt.
Er ist Mitglied der Landes-Arbeits-Gemeinschaft der
Werkstatt-Räte in Sachsen-Anhalt.

bezahlen, Bezahlung
  • Sie wollen, dass andere sehen und
    anerkennen,
    wie wichtig ihre Arbeit ist.
  • Sie wollen, dass ihre Arbeit besser bezahlt wird.
  • Sie wollen, das sie mehr Hilfe bekommen,
    ihre eigenen Ziele zu erreichen.
Theater

Der Höhepunkt des Info-Tages war eine Theater-
Aufführung.
Die Teilnehmenden haben ihren Alltag beschrieben.
In der Theater-Aufführung wurde dieser Alltag lustig
nach-gespielt.
Zwei Künstler*innen haben alle Ideen
gezeichnet.

Fach-Tag über das Projekt: Wie macht man Teilhabe?- Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen
Tagung

Am 16. November 2018 fand der erste Fach-Tag von
dem Projekt
in der Fach-Hochschule Erfurt statt.
Zu dem Fach-Tag kamen 110 Menschen,
die sich für das Projekt interessieren.
Thema war:
die Zwischen-Ergebnisse des Projektes.
Also gibt es schon Pläne oder Veränderungen
durch das Projekt?
Gast war: Andreas Oechsner
Er kommt vom Zentrum für Kompetenzen aus Wien.
Er hat für alle gesprochen über:
Personen-Zentrierung und selbst-bestimmtes Leben
für Menschen mit Behinderung.
Personen-Zentrierung heißt,
der Mensch mit Beeinträchtigung steht im
Mittel-Punkt.

lustig

Er bestimmt selbst über sein Leben.
Dabei erklärte er mit viel Witz,
dass Veränderungen nicht nur rund-herum nötig
sind. Auch die Menschen müssen sich mit
verändern.
Und er erklärte auch,
was Inklusion bedeutet.
Bei dem Fach-Tag wurde darüber gesprochen,
wie gut es bis jetzt gelungen ist,
das alle mit-machen können?

Welche Pläne gibt es schon,
damit Einrichtungen sich verändern?
Der Fach-Tag war ein großer Erfolg.
Alle, die mit dem Projekt zu tun haben,
kamen zusammen:

  • Menschen mit Beeinträchtigung(en)
  • Mit-Arbeitende aus den Einrichtungen
  • Aktion Mensch Stiftung
  • Die Projekt-Partner
zuhören

Gemeinsam wurde über alle Themen,
noch einmal gesprochen:
Zum Beispiel:

  • Wie müssen sich die Einrichtungen und
    auch die Träger
    verändern?
  • Was passiert, wenn ein Wohn-Heim kein
    Wohn-Heim mehr ist?
  • Wie kann man gut zeigen
    und auswerten,
    was in dem Projekt alles gemacht wurde?
Vier Menschen mit Beeinträchtigungen stehen zusammen.

Gut ist das Gespräch aller Beteiligten miteinander.
Der Fach-Tag hat gezeigt:
Es ist wichtig, dass Menschen mit
Beeinträchtigung(en) bei den Veränderungen
mit-machen.
Denn die Veränderungen sind für sie.

4. Infotag Thema: Politische Teilhabe
Viele verschiedene Menschen stehen zusammen.

Am 22. Juni 2019 fand der 4. Info-Tag
im Projekt: „Wie macht man Teilhabe“ statt.
Es ging diesmal um „politische Teilhabe“.
Der Info-Tag fand im Thüringer Landtag statt.
Dort war Tag der offenen Tür.
Das heißt: Jeder konnte den Landtag besuchen
und sehen,
was dort gemacht wird.

Drei Menschen stehen an zwei Pulten. Sie haben ein Mikrofon vor sich.

Unser Thema hat gut dazu gepasst.
Denn im Landtag wird Politik gemacht.  
Die Teilnehmenden vom 4. Info-Tag
konnten sich mit Politikerinnen unterhalten.
Zum Beispiel mit:

  • Frau Heike Werner
    Sie ist Ministerin für Arbeit, Soziales,
    Gesundheit, Frauen und Familie in Thüringen.
  • Politikerinnen aus unterschiedlichen Parteien,
    die sich mit dem Thema Soziales auskennen.

Die Politikerinnen waren aus den Parteien:

  • SPD
  • CDU
  • DIE LINKE
  • Bündnis 90/die Grünen
Drei Menschen sitzen an Tischen auf einer Bühne. Daneben steht eine Person an.

Zwei Teilnehmende aus unserem Projekt
saßen mit den Politikerinnen auf dem Podium.
Das Podium ist wie eine Bühne.
Die Teilnehmenden auf dem Podium
haben aus ihrem Alltag erzählt.
Die Teilnehmenden im Publikum haben Fragen gestellt.
Die Politikerinnen haben ihnen geantwortet.
Einige Fragen und Antworten stehen in den

ein Mensch mit rotem Pullover ist zusehen, über diesem eine Sprechblase mit

Projekt-Nachrichten 5. Ausgabe.
Dort kann jeder nochmal nachlesen.

Vor dem Info-Tag haben sich alle gut vorbereitet.
Stefanie Streit und Hagen Mittelstädt sind vom Projekt.
Sie haben mit den Menschen mit Beeinträchtigungen
zusammen Fragen aufgeschrieben.
Mit diesen Fragen wurde
die Gesprächs-Runde am Info-Tag sehr interessant

Eine Frau im Rollstuhl und ein Mann stehen nebeneinander. Zwischen ihnen ist

Alle haben gesehen,
dass Menschen mit Beeinträchtigungen
an Politik interessiert sind.
Die Menschen mit Beeinträchtigungen
konnten den Politikerinnen sagen:

  • was sie wollen
  • was sie brauchen
  • welche Sorgen sie haben
Vier Menschen mit Beeinträchtigungen stehen zusammen.

Das war sehr wichtig.
Die Politikerinnen entscheiden über viele Fragen,
die wichtig für Menschen mit Beeinträchtigungen sind.
Sie entscheiden, wie es
für Menschen mit Beeinträchtigungen weiter geht.
Allen wurde klar:
Es ist wichtig,
die Menschen mit Beeinträchtigungen zu fragen.
Es ist wichtig,
den Menschen mit Beeinträchtigungen zu-zuhören.
Es ist wichtig,
dass Menschen mit Beeinträchtigungen mit-entscheiden.
Dafür müssen sie wissen,
worüber in der Politik gesprochen wird.

Ein Mann liest ein Heft in Leichter Sprache. Er zeigt den Daumen hoch.

Und was Politiker und Politikerinnen
gerade entscheiden müssen.
Ganz wichtig dafür ist die Leichte Sprache.
Durch die Leichte Sprache verstehen
Menschen mit Beeinträchtigung gut, worum es geht.
Sie können mitreden.

Die Politikerinnen vom Info-Tag wünschen sich,
dass Menschen mit Beeinträchtigungen:

  • Forderungen stellen
  • sich durchsetzen

Am Schluss sprach die Landtags-Präsidentin darüber,
wie wichtig es ist, auch in der Politik mitzumachen.
FragebogenEin Teil vom Info-Tag war dann zu Ende.

ein Blatt Papier, auf dem offenbar Fragen stehen und dahinter jeweils drei Kästchen zum ankreuzen, über diesen Kästchen sind Smileys zu sehen

Die Teilnehmenden haben Frage-Bögen ausgefüllt.
Die kann man auswerten.
Dann weiß man,
was war gut und was war nicht so gut am Info-Tag.
Dann konnten die Teilnehmenden weiter
am Programm vom Tag der offenen Tür im Landtag mitmachen.
Es gab auch eine Führung durch den Landtag in einfacher Sprache.

Eine Hand zeigt ihren Daumen hoch.

Es war gut, dass sich die Politikerinnen
und die Menschen mit Beeinträchtigung
kennen lernen konnten.
Alle Beteiligten waren von dem Info-Tag begeistert.

5. Info-Tag

Das Thema vom 5. Info-Tag war die Freizeit.
Er fand am 13. September 2019 statt.
Wir waren in der Fach-Hochschule in Erfurt.
Darum ging es beim Info-Tag:

  • Wie nutzen die Teilnehmenden ihre Freizeit?
  • Können sie überall mitmachen?
  • Was brauchen sie, damit sie Freizeit-Angebote in ihrer Nähe gut nutzen können?
  • Wie können sie besser selbst entscheiden,
    was sie in ihrer Freizeit machen wollen?
  • Wer macht Freizeit-Angebote
    für Menschen mit Beeinträchtigungen?
  • Nutzen die Teilnehmenden verschiedene Angebote von unterschiedlichen Anbietern?

Frau Edith Handschuh war zu Gast beim Info-Tag.
Sie ist die Chefin vom Landes-Verband
Psychatrie-Erfahrener in Thüringen.

Sie hat viele Freizeit-Angebote vorgestellt,
die wenig oder nichts kosten.
Sie sprach über Dinge,
die man in der Freizeit machen kann.
Sie findet,
Freizeit-Angebote sollen wenig kosten.
Und sie sollen gut für die Gesundheit sein.
Auch das Ehren-Amt ist eine Möglichkeit für die
Freizeit.

Darum hat sie auch darüber gesprochen.
Ehren-Amt heißt:
Man macht eine Arbeit freiwillig.
Diese Arbeit wird nicht bezahlt.
Man hilft Anderen damit.
Wichtig ist: die Arbeit macht Spaß.

Frau Handschuh hat sich mit den Teilnehmenden
unterhalten.
Sie haben darüber gesprochen,
welche Wünsche die Teilnehmenden für ihre Freizeit
haben.
Auch wie Menschen mit Beeinträchtigungen bei
Freizeit-Angeboten
besser mitbestimmen und mitmachen können.

Die Teilnehmenden haben dann diese Fragen
beantwortet:

  • Was machen sie in ihrer Freizeit?
  • Wer macht Freizeit-Angebote für die
    Teilnehmenden?
  • Welche Angebote wünschen sich die
    Teilnehmenden?
  • Wo verbringen sie die Zeit?
  • Machen sie etwas allein?
  • Oder sind sie lieber mit anderen
    Menschen zusammen?
  • Machen Sie ein Ehren-Amt?
  • Arbeiten Sie in einem Verein mit?

So haben wir viel darüber erfahren,
welche Meinung die Teilnehmenden haben.

Beim Info-Tag war wieder eine Theater-Gruppe dabei.
Sie haben nachgespielt, was die Leute gesagt haben.
Ein Profi-Zeichner hat dazu Bilder gezeichnet.
Es gab kleine Arbeits-Gruppen.

In den Gruppen wurde über Freizeit geredet.
Auch hier war das Thema:

  • Was kosten die Angebote?
  • Wie helfen sie der Gesundheit?
  • Wie gut kann man sie
  • mit Bus und Bahn erreichen?

Zum Schluss füllten die Teilnehmenden
einen Frage-Bogen aus.
Sie beantworteten Fragen über Ablauf und Inhalt
des Info-Tages.
Die Frage-Bögen wurden ausgewertet.
Den Teilnehmenden
hat der Info-Tag gut gefallen.