Festgottesdienst und Verabschiedung von OKR Eberhard Grüneberg am 16.06.

17 Jahre war Eberhard Grüneberg Diakoniechef – von 2000 bis 2004 in Thüringen, von Herbst 2004 bis 2017 an der Spitze der Diakonie Mitteldeutschland. Ebenfalls seit 17 Jahren prägte Eberhard Grüneberg die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen aktiv mit.

 

Gut 300 Gäste – Weggefährten, Freunde und Familie – waren der Einladung nach Halle gefolgt, um im Gottesdienst in der Marktkirche die Entpflichtung aus dem Amt des Oberkirchenrats zu verfolgen, die Predigt von Eberhard Grüneberg zu hören und später im Stadthaus Halle die Grußworte der Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff und Bodo Ramelow zu erleben.

 

In kleinen Gesprächsrunden kamen Weggefährten zu Wort, Österreichs Diakionie-Direktor Michael Chalupka hielt die Festrede.

Fachtagung im Rahmen des Bundesprogramms: „Sprach-Kitas“ vom 05.04.

„Sprach-Kitas“ – Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist!  Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen

Die Umsetzung einer vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen stellt eine der maßgeblichen täglichen Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte im Arbeitsfeld der frühkindlichen Bildung dar. Zeitgleich bildet diese professionelle Reflexionskompetenz unter dem Anspruch einer inklusiven Pädagogik eine der drei inhaltlichen Säulen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ – Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist! ab.

 

Diese besondere Herausforderung  nahm die LIGA Thüringen und das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung und Medien (ThILLM) als Anlass für eine Fachtagung. Mit dem Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung wurde sich am 05.04. intensiv mit den Themen Ungerechtigkeit,  Benachteiligung,  Abwertung und Diskriminierung im Rahmen einer Fachtagung befasst. Über 110 zusätzliche Fachkräfte „Sprach-Kita“, EinrichtungsleiterInnen und FachberaterInnen waren zu Gast im ThILLM, um Anregungen für eine gelingende inklusive pädagogische Praxis zu diskutieren.

 

 

 

Die hohe Wertigkeit des Themas machten gleich zu Anfang der Fachtagung die Vertreterin des zuständigen Thüringer Ministeriums Sonja Zeidler (TMBJS) und die Vertreterin der Servicestelle des Bundesprogramms Antje Techen deutlich. Beide betonten in ihren Grußworten die Notwendigkeit einer solchen Tagung.

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IV. Modul der Qualifizierungsreihe Kooperative Sozialplanung am 02.02.2017

Ohne Netzwerkarbeit und Kooperation geht in der Sozialplanung nichts. Informationen müssen gesammelt, Kontakte aufgesucht und Bündnisse geschlossen werden, ansonsten verschwinden selbst gute Analysen und praxistaugliche Vorschläge schnell in den Schubladen. Dafür sind Netzwerke notwendig – aber: Nur weil ein Netzwerk existiert, heißt dies noch nicht, dass es tatsächlich auch die ihm zugedachten Funktionen erfüllt. Prof. Schönig von der Katholischen Hochschule NRW macht deshalb zum Auftakt des letzten Moduls der Qualifizierungsreihe „kooperative Sozialplanung“ gleich klar: „Netzwerke sind Dramen“ – sie leben von einer Geschichte und nehmen nicht selten ein tragisches Ende. Sie sind untrennbar mit Machtungleichgewichten zwischen den Beteiligten verbunden und häufig verfolgen die Akteure ihre ganz eigenen Ziele. Ungeachtet dessen ist eine nachhaltige Gestaltung der sozialen Infrastruktur auf erfolgreiche Netzwerkarbeit angewiesen. Wie der Aufbau tragfähiger Netzwerkstrukturen auch unter ungünstigen Bedingungen gelingen kann, wurde den TeilnehmerInnen des dritten Moduls der Qualifizierungsreihe „kooperative Sozialplanung“ an einem kompakten Tag vermittelt.

 

 

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7. LIGA-Reflexionstreffen Kita- Fachberatung am 7.12.2016 im DRK-Landesverband in Erfurt

Unter dem Thema „Die RICHTIGE Methode für das RICHTIGE Team“ trafen sich ca. 40 KITA-FachberaterInnen aus Thüringen zum diesjährigen Erfahrungsaustausch. Als Refenentin agierte Frau Nathalie Himmel.

 

 
Ziele der Veranstaltung:


Im ko-konstruktiven Prozess Antworten auf folgende Fragen finden:

  • Ko-Konstruktion als Bildungsverständnis des Thüringer Bildungsplanes heißt Ko-Konstruktion  als methodische Arbeitsweise der Fachberatung: Wie ist das umsetzbarbar?
  • Welche Rolle spielt Methodik, wenn es darum geht Teams zu Veränderungsprozessen anzustoßen bzw. sie darin zu begleiten?
  • Wenn Fachberatung Fach- und Dienstaufsicht ausübt, welchen Einfluss hat das auf die Wirkung ihrer Methoden?
  • Was heißt  „RICHTIG“? … oder welche Methoden zur Selbstreflektion gibt es für Fachberatung bzw. wie gelingt es Fachberatung die eigenen Wertvorstellungen in der Beratung nicht voran zu stellen?

„Der Mensch steht im Mittelpunkt“: Positive Zwischenbilanz für neues Strukturmodell in der Pflege

Andrea Bork, Pflegedienstleiterin im DRK Seniorenpark Sondershausen, gesteht offen: „Zu Anfang waren wir skeptisch. Wir haben gedacht, das ist wieder eine von den vielen Änderungen, die so oft auf uns zukommen.“  Aber heute stehen sie und ihre Kolleginnen voll hinter dem neuen Strukturmodell zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation. Die positiven Effekte dieses Modells sind für Andrea Bork und Heimleiterin Yvonne Töpfer täglich greifbar: Zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei der Dokumentation entlastet werden, mehr Kommunikation untereinander. Und auch zufriedenere Bewohner, auf die die wachsende Zufriedenheit der Pflegekräfte ausstrahlt. In einer Talkrunde bei der LIGA-Fachtagung „Das Strukturmodell“ waren sich Yvonne Töpfer und Andrea Bork einig: „Das Modell können wir nur jedem empfehlen.“ Zustimmend nickte da auch Jeannine Schumann vom Verein „Betreuung zu Hause e.V.“, einem Anbieter ambulanter und teilstationärer Pflegeleistungen.

 

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