Fachtagung im Rahmen des Bundesprogramms: „Sprach-Kitas“ vom 05.04.

„Sprach-Kitas“ – Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist!  Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen

Die Umsetzung einer vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen stellt eine der maßgeblichen täglichen Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte im Arbeitsfeld der frühkindlichen Bildung dar. Zeitgleich bildet diese professionelle Reflexionskompetenz unter dem Anspruch einer inklusiven Pädagogik eine der drei inhaltlichen Säulen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ – Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist! ab.

 

Diese besondere Herausforderung  nahm die LIGA Thüringen und das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung und Medien (ThILLM) als Anlass für eine Fachtagung. Mit dem Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung wurde sich am 05.04. intensiv mit den Themen Ungerechtigkeit,  Benachteiligung,  Abwertung und Diskriminierung im Rahmen einer Fachtagung befasst. Über 110 zusätzliche Fachkräfte „Sprach-Kita“, EinrichtungsleiterInnen und FachberaterInnen waren zu Gast im ThILLM, um Anregungen für eine gelingende inklusive pädagogische Praxis zu diskutieren.

 

 

 

Die hohe Wertigkeit des Themas machten gleich zu Anfang der Fachtagung die Vertreterin des zuständigen Thüringer Ministeriums Sonja Zeidler (TMBJS) und die Vertreterin der Servicestelle des Bundesprogramms Antje Techen deutlich. Beide betonten in ihren Grußworten die Notwendigkeit einer solchen Tagung.

 

 

Referentin und Inputgeberin Sandra Hörner machte den Teilnehmenden sehr anschaulich deutlich, dass kein Mensch ohne Vorurteile ist. Umso entscheidender ist es vorurteilsbewusst zu handeln und zu reagieren. Um jedoch adäquat mit den Kindern und Eltern arbeiten zu können, ist es von großer Wichtigkeit die Individualität der Kinder und Familien in den Kitas sichtbar zu machen. Mit vielen Praxisbeispielen, Literaturvorschlägen und Handlungsempfehlungen sensibilisierte Frau Hörner die Teilnehmenden für das damit verbundene Konzept.

„Eine inklusive Kita ist keine perfekte Kita, sondern eine die sich auf den Weg gemacht hat.“ Sandra Hörner

 

In fünf Workshops hatten die Teilnehmenden am Nachmittag die Möglichkeit, sich zum Thema und zu den damit verbundenen Herausforderungen auszutauschen. Schwerpunkte in diesen Runden waren die Etikettierung im Kita-Alltag, die Zusammenarbeit mit Eltern, die vorurteilsfreie Interaktion mit den Kindern, die vorurteilsbewussten Lernumgebung und die Zusammenarbeit im Team.

 

 

Zur Auflockerung der teils sehr ernsten Themen hatten sich die OrganisatorInnen eine besondere Überraschung für die Veranstaltungsgäste überlegt. Überschrieben mit „Vorurteilsbewusster Übergang“ hat das Team um Andi Schulze die Teilnehmenden mit Improvisationstheater begeistert.

 

 

Die Präsentationen von Frau Hörner erhalten Sie über Ihre jeweilige Fachberatung.

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