PM: Freie Schulen: Soziale Ausbildungsberufe sind Verlierer des neuen Gesetzes

LIGA setzt sich weiter für Nachbesserungen ein

 

Erfurt, 10. September 2015.  Die sozialen Ausbildungsberufe in Thüringen sind die Verlierer des vom Landtag verabschiedeten Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft. „Wir sind enttäuscht, dass die von uns angemahnten  und mit Zahlen untermauerten dringend notwendigen Nachbesserungen am Gesetz nicht vorgenommen wurden“, sagte der Vorsitzende der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege, Reinhard Müller, zu dem Landtagsbeschluss. Die Folgen des Beschlusses sind gravierend: Die Absenkung der finanziellen Zuschüsse für Schulen in freier Trägerschaft auf künftig nur noch 60 Prozent bringt die Schulen in erhebliche finanzielle Bedrängnis. Die Ausbildung wird für junge Menschen nicht attraktiver. Das heißt, statt der dringend benötigten höheren Zahl von Pflegekräften werden künftig weniger ausgebildet.

 

Müller unterstrich, dass die LIGA sich auch nach dem Landtagsbeschluss für eine deutliche Verbesserung der Finanzausstattung für die sozialen Ausbildungsberufe einsetzen werde. Dafür werde man weitere Bündnispartner aus dem sozialen Bereich suchen, um möglichst rasch eine Novellierung des jetzt beschlossenen Gesetzes zu erreichen.

 

Die Einigung vertieft nach Einschätzung der LIGA die Benachteiligung der berufsbildenden Schulen in freier Trägerschaft. Während staatliche Schulen zu 100 Prozent finanziert werden, erhalten die Freien Berufsbildenden Schulen für die sozialen Ausbildungsberufe nur 60 Prozent der Kosten erstattet. Betroffen sind die Ausbildungsberufe Altenpflege, Sozialassistent und Sozialpädagogik.  Bisher betrug der Zuschuss 70 Prozent. Mit dem neuen Gesetz werden die bisherigen Zahlungen also um zehn Prozent abgesenkt. „Für viele berufsbildende Schulen sind das existenzielle Einschnitte“, so Müller.

 

Die große Bedeutung, die die Freien Schulen im Bereich der sozialen Ausbildungsberufe einnehmen, unterstreicht folgende Zahl: Allein im Bereich der Altenpflege sind in Thüringen von den 30 Berufsbildenden Schulen 15 in privater Trägerschaft, sieben in freigemeinnütziger Trägerschaft und nur acht in staatlicher Trägerschaft.

 

„Wir können uns eine Verschlechterung der Ausbildungssituation und einen möglichen Abbau von Ausbildungskapazitäten nicht leisten“, sagt Stefan Oßwald, der Schulexperte der LIGA. Er verweist auf die Zahl der Pflegebedürftigen, die sich in Thüringen zwischen 2012 und 2030 erhöhen wird. Die Zahl der benötigten Fachkräfte wird nach einer Studie des Thüringer Sozialministeriums um 48 Prozent steigen.

PM: Berufsbildende Schulen in Not: Neues Gesetz benachteiligt soziale Ausbildungsberufe LIGA fordert dringend Nachbesserungen

Erfurt, 24. August 2015.  Drastische Verschlechterungen zeichnen sich für die sozialen Ausbildungsberufe in Thüringen ab. Das ist eine der Folgen des neuen Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft. Durch die geplante Absenkung der finanziellen Zuschüsse für die sozialen Ausbildungsberufe geraten nach Einschätzung der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen einige Schulen sogar in Existenznot. Noch gravierender sind die gesellschaftlichen Folgen einer solchen Politik: Statt der dringend benötigten höheren Zahl an Pflegekräften würden weniger ausgebildet. Die LIGA fordert deshalb dringend Nachbesserungen an dem Gesetzentwurf.

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PM: LIGA mahnt Nachbesserungen für Berufsbildende Schulen in Freier Trägerschaft an

Erfurt, 30.06.2015 Die Einigung der Koalitionsfraktionen zur Finanzierung der Freien Schulen wird von der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege grundsätzlich begrüßt. Sie gebe den Schulen Planungssicherheit. Allerdings muss der Kompromiss nach Ansicht der LIGA dringend für den Bereich der Berufsbildenden Schulen nachgebessert werden. Denn nach dem jetzt vorliegenden Konzept sind  vor allem die sozialen Ausbildungsberufe von dramatischen Einschnitten betroffen. Dort sollen  die Zuschüsse von bisher 70 auf nur noch 60 Prozent  dessen abgesenkt werden, was Berufsschulen in staatlicher Trägerschaft erhalten. Betroffen sind die Ausbildungsberufe Altenpflege, Sozialassistent und Sozialpädagogik.  Das ist eine Herabstufung gegenüber den bisherigen Zahlungen um 10 Prozent. „Für viele berufsbildende Schulen sind das existenzielle Einschnitte“, warnt Stefan Oßwald, Schulexperte der LIGA und Referent beim PARITÄTISCHEN Thüringen.

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Zweite Welle der Pflegekampagne kommt gut an: Flotte Sprüche erregen Aufmerksamkeit

Erfurt, 13. Juni 2015. Heike Werner ist begeistert. "Die Sprüche sind flott und erregen Aufmerksamkeit", sagt Thüringens Sozialministerin anerkennend über die zweite Welle der Pflegekampagne der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege. Am "Tag der offenen Tür" am Sonnabend im Landtag fiel der Startschuss und wurden die neuen Werbemittel erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. "Na,Du flotter Pfleger", heißt es herausforderndem auf grünem Untergrund.Oder "Pflege am Morgen -- vertreibt Kummer und Sorgen" steht auf einer anderen Postkarte, violett unterlegt. Am besten gefällt Heike Werner die rote Postkarte mit dem Spruch "Lassen Sie mich durch, ich bin Pfleger." Die zweite Welle der Pflegekampagne soll mit ihren flott-frechen Sprüchen vor allem junge Menschen dazu animieren, sich in einem Pflegeberuf ausbilden zu lassen. Außerdem soll es die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Pflegeberufe lenken.

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PM: Große und kleine Helden der Pflege beim Tag der offenen Tür im Thüringer Landtag am 13. Juni

Erfurt, 08.06.2015 Beim Tag der offenen Tür im Thüringer Landtag am Sonnabend, 13. Juni, ist die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege mit großen und kleinen Helden der Pflege vertreten.  Hintergrund: Die erfolgreiche Kampagne „Pflege braucht Helden“ tritt in ihre zweite Phase. Mit neuen Produkten und flott-frechen Sprüchen wird auch in der zweiten Staffel bei jungen Leuten für Pflegeberufe geworben. Gleichzeitig dient die Imagekampagne dazu, das Thema Pflege im öffentlichen Bewusstsein positiv zu verankern.

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Presse

 
Dirk Bley
 
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