Kurzbericht zum Werkstattgespräch „Exklusive Frühförderung in Zeiten der Inklusion“am 05.07.2013 im AZURIT Seniorenzentrum Schillerhöhe

Am 05.07.2013 veranstaltete die LIGA Thüringen ein Werkstattgespräch zum Thema „Exklusive Frühförderung in Zeiten der Inklusion“. 95 interessierte Teilnehmende aus Frühförderstellen in ganz Thüringen nahmen die Einladung wahr.

Zunächst gab es eine Einführung in die Veranstaltung von LIGA-Geschäftsführer Hans-Otto Schwiefert. Unter dem Fokus das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt zu stellen, gibt es aktuell viele Anlässe sich mit der Frage „Wohin geht die Reise mit der Frühförderung?“ auseinanderzusetzen. Die Frühförderung befindet sich im Umbruch. Dementsprechend stellt sich die Frage: Wo bleibt zukünftig die Frühförderung? Passen Frühförderung, als „Exklusives“ Angebot und Inklusive Bildung und Förderung noch zusammen?



Die Frühförderung muss in diesem System ihren Platz neu bestimmen, ohne jedoch Bewährtes aufzugeben.

 

Prof. Dr. Armin Sohns, FH Nordhausen ging im Inputreferat auf das Pro und Kontra der Inklusion für die Frühförderstellen ein. Er führte weiter über die aktuellen Problemlagen der Frühförderung aus und verwies auf Handlungsoptionen der Institutionen. Den gesamten Vortrag von Prof. Sohns können Sie hier abrufen.

An acht Thementischen hatten die Teilnehmenden dann die Möglichkeit in drei Runden im World Café zu diskutieren. Jeweils drei Kerngedanken, Ideen oder Erkenntnisse ergaben sich aus den Diskussionsrunden und wurden im Plenum vorgestellt. Als Abschluss und Verdichtung der Diskussion wurden Wünsche, Empfehlungen und Aufträge an die LIGA, die VIFF, die Träger und die Politik zusammengestellt. Alle Ergebnisse können ebenfalls hier im Fotoprotokoll abgerufen werden.
 
Begleitet wurde die methodische Umsetzung durch Ute Kappes, parisat gGmbH.

 

Das Werkstattgespräch war eine gelungene Veranstaltung, bei der die Frühförderstellen miteinander ins Gespräch kommen und konkrete Aufgabenstellungen erarbeiten konnten. Die LIGA Thüringen wird die Ergebnisse in der Arbeitsgruppe „Integrative Betreuung und Förderung“ weiter verdichten und weiterverfolgen.