Fachtag: "Subsidiarität und die Jugendhilfe. Das Subsidiaritätsprinzip – oder der (relative) Vorrang des freien Trägers" am 28.11. +++ mehr dazu unter Aktuelles ***

Gemeinsame Pressekonferenz der Pflegepaktpartner zur Situation der Pflege in Thüringen

MitarbeiterInnen in der Pflege fühlen sich als Helden: „Heldenkampagne“ zieht erfolgreiche Zwischenbilanz

Alexander Kunz weiß genau, warum er den Pflegeberuf erlernt hat. „Natürlich will ich nah am Menschen arbeiten. Aber der Beruf ist auch ein Stück Hilfe für mich.“ Der junge Mann, der im AWO Seniorenpark in Schlotheim tätig ist, möchte sich selbst sagen können, „dass ich etwas bewirkt habe.“ Es ist ein Stück Selbstvertrauen und Selbstachtung, das ihm sein Beruf schenkt. Denn von einem ist Alexander Kunz überzeugt: „In der Pflege ist niemand ersetzbar.“

 

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PM: Pflegereform-Gesetze erhöhen Bedarf an Pflegekräften weiter Tausende von Kräften fehlen schon jetzt

Erfurt, 12.05.2016. Die Pflegereform-Gesetze, die im nächsten Jahr in Kraft treten, werden den Bedarf an Pflegekräften in Thüringen weiter erhöhen. Durch den neuen Pflege-bedürftigkeitsbegriff erhalten mehr Personen Leistungsansprüche. Entsprechend wird auch mehr Personal in allen Versorgungsbereichen benötigt. Diese deutlichen Qualitäts-verbesserungen in der Pflege werden allerdings die angespannte Lage beim Pflegepersonal noch weiter verschärfen. Davon geht die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege aus. Schon auf der Basis des Status Quo und ohne die neuen Gesetzesänderungen fehlen in den nächsten Jahren ca. 4500 Pflegekräften in Thüringen.

Und das, obwohl sich der Pflegebereich  zu einem regelrechten Jobmotor in Thüringen entwickelt hat. In den vergangenen Jahren sind mehr als  2000 neue sozialversicherungs-pflichtige Arbeitsverhältnisse in diesem Bereich entstanden. Allein zwischen 2013 und Mitte 2015 stieg die Zahl der Beschäftigten um mehr als zehn Prozent von 14.703 auf 16.178, so die Regionalagentur für Arbeit. In Thüringen sind mittlerweile 45.100 Frauen und Männer in der Pflegebranche beschäftigt. Zur Pflegebranche zählt die Regionalagentur Kranken- und Altenpflege, Physio- und Ergotherapie sowie Haus- und Familienpflege.

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Die LIGA Thüringen ist Mitglied der Thüringer Landesgesundheitskonferenz

Am 07. April trat auf Initiative der Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner erstmalig die Thüringer Landesgesundheitskonferenz (LGK) zusammen. Die Konferenz fungiert künftig als Beschlussgremium für Gesundheitsziele und gesundheitspolitische Empfehlungen in Thüringen.

 

Sie behandelt Fragen der gesundheitlichen Lebensbedingungen, der gesundheitlichen Versorgung und der gesundheitlichen Lage der Bevölkerung mit dem Ziel der Koordinierung und Vernetzung. Durch die Etablierung einer Landesgesundheitskonferenz als ständige Institution und mit Fachveranstaltungen in Thüringen wird eine neue Kultur gemeinsamen Handelns im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention entwickelt, welche die Abstimmung und Zusammenarbeit der maßgeblichen Akteure in diesem Bereich verbessern soll.

 

Neben der LIGA Thüringen sind u.a. Leistungserbringer, Sozialversicherungsträger, Institutionen der Wirtschaft und der Arbeitnehmer, die Selbsthilfe, Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge und des Patientenschutzes Mitglieder der Landesgesundheitskonferenz.

 

Zur entsprechenden Koordinierung wurde hierzu eine Geschäftsstelle in Trägerschaft der AGETHUR eingerichtet. Sie wird die Kooperation der Partner unterstützen und zwischen der im Halbjahresrhythmus tagenden Landesgesundheitskonferenz die Arbeit der thematischen Arbeitsgruppen koordinieren.

 

Weitere Informationen sowie eine Übersicht der Mitglieder finden Sie auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums (TMASGFF): http://www.thueringen.de/th7/tmasgff/aktuell/presse/90195/

II. Modul der Qualifizierungsreihe Kooperative Sozialplanung am 11./12. März 2016

„Stören Sie gelegentlich die Trägheit der öffentlichen Verwaltung“, riet der Hauptreferent des vorangegangenen Moduls der Qualifizierungsreihe den anwesenden VertreterInnen der Freien Wohlfahrtspflege. Diesen Aufruf nahmen die TeilnehmerInnen kurzerhand zum Anlass, um an zwei Tagen intensiv die konkrete Ausgestaltung von Sozialplanung sowie mögliche Beiträge der freien Träger zu diskutieren.

 

 

Gemeinsam mit der Referentin Uta Riegel (Landkreis Fulda und Verein für Sozialplanung) setzten sich die VertreterInnen der freien Träger mit den konkreten Planungsschritten auseinander. Konkret entwickelten sie dabei Themen und machten sich über Formen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung Gedanken. Am Beispiel der aktuellen Umstrukturierungen in der Eingliederungshilfe erläuterten dies mehrere Teilnehmer. „Wir müssen die Menschen in das normale Leben begleiten und schauen, was sie dazu konkret vor Ort in ihrem Sozialraum weiter brauchen: sei das im Bereich Arbeit, Wohnen oder Leben. Das geht nur gemeinsam“.

 

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