Fachtag zur Berufsorientierung: "Labsal statt Schülerqual" am 19.09. in Erfurt ... mehr dazu unter Aktuelles ***

Fachtagung: JUGENDHILFE 3.0 - Die Jugendhilfeplanung in den Zeiten der Gebietsreform

am 15. November 2016, Ort: Kulturforum Haus Dacheröden, Anger 37, 99084 Erfurt

 

Bitte beachten Sie, dass der Fachtag nicht im Thüringer Landtag, sondern im Kulturforum Haus Dacheröden stattfinden wird.

 

Am 15. November 2016 werden wir mit Ihnen, den Mitgliedern der örtlichen Jugendhilfeausschüsse, erstmals die politisch angekündigte Verwaltungs-, Funktional- und Gebietsreform in Thüringen
thematisieren.

 

Aufgrund der besonderen rechtlichen Verfasstheit der Jugendhilfe kommen mit den geplanten Reformen umfangreiche Aufgaben auf die ehrenamtlichen Jugendhilfeausschussmitglieder zu. Insbesondere muss die gesetzliche vorgeschriebene Jugendhilfeplanung in den sich neu bildenden Landkreisen neu gedacht und entwickelt werden. Ein Diskussionsschwerpunkt wird demnach sein, wie örtliche Jugendhilfeplanung den Prozess der Gebiets-, Verwaltungs- und Funktionalreform aktiv mitgestalten kann.

 

Hintergrund der Veranstaltung

 

Gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport bietet die LIGA-Thüringen gemeinsam mit dem Landesjugendring Thüringen allen Mitgliedern der örtlichen Jugendhilfeausschüsse in Thüringen seit 2013 eine Plattform zum Austausch, aber auch fachliche Unterstützung für die Bewältigung der Herausforderungen in der Arbeit in den Jugendhilfeausschüssen. Dabei geht es stets um ein aktiv zu gestaltendes Gemeinwesen vor Ort, das Analysieren von demokratischen Mitwirkungsmöglichkeiten und das Erkennen von Potentialen zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe.

 

96 Millionen aus Lottomitteln seit 1992 für die Wohlfahrtspflege in Thüringen

Die Thüringer Wohlfahrtsverbände haben seit 1992 aus den Thüringer Staatslotterien und Wetten mehr als 96 Millionen Euro für ihre Arbeit erhalten.  Reinhard Müller, Vorsitzender der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege und Landesgeschäftsführer des PARITÄTISCHEN, sagt dazu: „Wesentliche Teile der Überschüsse kommen garantiert den so wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben zugute, die ohne ehrenamtliches Engagement und diese Finanzspritzen das Nachsehen hätten. Die Mitgliedsorganisationen der LIGA unterstützen Menschen in Notlagen, Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens zu Hause sind. Sie alle erleben diese Unterstützung hautnah.“

 

Die Lotto-Mittel sind vor allem für viele kleine und mittlere Vereine und Organisationen in der sozialen Landschaft in Thüringen ein richtiger Glücksfall. Denn die Gelder, die Jahr für Jahr für soziale Zwecke in Thüringen aus den Lotterie-Mitteln fließen, ermöglichen den Vereinen und auch vielen Einrichtungen der großen Wohlfahrtsorganisationen eine Reihe von Projekten, die man ansonsten nicht hätte in Angriff nehmen können. 

 

So werden viele Mittel in den wichtigen Bereich der Fort- und Weiterbildung investiert. Bibliotheken werden mit Fachbüchern aktualisiert, Beratungsangebote, beispielsweise in Frauenhäusern, werden erweitert oder Ausstellungen über das breite Spektrum der Vereinsarbeit mit unterstützt. Auch viele Messe-Auftritte wären ohne die Unterstützung von Lotterie-Geldern nicht möglich. Die Arbeit und Fortbildung von Ehrenamtlern wird  gefördert.  Aber auch für bessere Arbeitsbedingungen wird gesorgt – beispielsweise hat ein Verein Anti-Ermüdungs-Arbeitsplatten für Steharbeitsplätze angeschafft.  Und Lotto-Gelder gab es auch für einen in der Erlebnispädagogik tätigen Verein: Er konnte mit den Geldern einen Kletterturm sanieren.

 

Nur ein Beispiel für die Hilfe: Aus Lottomitteln konnte für das AWO-Seniorenwohnheim in Apfelstädt ein Trike angeschafft werden, mit dem mobile Senioren gerne unterwegs sind. Unterstützt wurden auch Projekte der LIGA, der Diakonie, des Roten Kreuzes und des PARITÄTISCHEN. Beim PARITÄTISCHEN flossen beispielsweise Lottomittel in die überaus stark nachgefragte Ausbildung zu Flüchtlingspaten. Mittlerweile sind drei Kurse erfolgreich abgeschlossen worden, der vierte Kurs wird Ende August anlaufen. In den einzelnen Modulen werden Rechtsgrundlagen vermittelt, es geht um Haltung und Kommunikation in der Flüchtlingsarbeit und den Umgang mit traumatisierten Menschen. 65 Flüchtlingspaten haben mittlerweile die Ausbildung durchlaufen und sind in der Betreuung von Geflüchteten in Thüringen tätig. Auf LIGA-Ebene unterstützten staatliche Lotterie-Gelder auch die Pflegekampagne „Pflege braucht Helden“, mit der um Nachwuchs in den Pflegeberufen geworben wird.

 

Für viele kleine Veine und Verbände sind die Lotto-Mittel ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer Arbeit. Ihnen helfen manchmal schon Summen in Höhe von wenigen tausend Euro, um die Arbeit voranzubringen und sich Träume zu erfüllen, die ansonsten auf der Strecke geblieben wären.

 

Bei einer Festveranstaltung von Lotto Thüringen stellte Reinhard Müller einige der unterstützten Projekte vor. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich außerdem über die Arbeit der Wohlfahrtsorganisationen informieren.

Fachtagung „Das Strukturmodell“ - Erfahrungen, Erkenntnisse und Ausblick am 29.11.2016 in Erfurt

Entbürokratisierung Pflegedokumentation

 

Als MultiplikatorInnen der Thüringer Verbände der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege gestalten wir den Prozess seit Beginn der Implementierungsstrategie aktiv mit. Es geht uns dabei um die Entwicklung einer attraktiven und zukunftsorientierten Pflegelandschaft hier in Thüringen.

 

Um gemeinsam mit Ihnen die Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesem Prozess zu reflektieren, laden wir Sie zu einem ersten Fachtag am 29. November 2016 nach Erfurt ein. Hierbei werden wir mit fachlicher Unterstützung durch Kerstin Triftshäuser sowohl den aktuellen Stand der Umsetzung thematisieren als auch einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen geben.

 

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängtem Flyer.

 

 

III. Modul der Qualifizierungsreihe Kooperative Sozialplanung am 13. & 14. Oktober 2016

Partizipation und Sozialraumanalyse gehören gleichermaßen zum Standardrepertoire der Sozialplanung. Doch so häufig diese Themen auch in der entsprechenden Literatur beschrieben und gefordert werden, so bleibt deren praktische Handhabung im Einzelnen häufig unklar. Um hier Licht ins Dunkel zu bringen, setzten sich die TeilnehmerInnen des dritten Moduls der Qualifizierungsreihe „kooperative Sozialplanung“ an zwei Tagen intensiv mit den zwei Basisbausteinen moderner Sozialplanung auseinander und diskutierten über die Rolle der freien Träger.

 

 

Den Auftakt der Veranstaltung machte Prof. Schnurr, der sich für ein umfassendes Partizipationskonzept einsetzte. Aus seiner Sicht darf Partizipation nicht bei einer bloßen Teilnahme aufhören, sondern meint aktive Teilhabe. Diese kann auf sehr verschiedenen Ebenen ansetzen und sehr unterschiedliche Formen annehmen. Die Beispiele von Prof. Schnurr reichten von einem öffentlich aufgestellten Sofa als neue Begegnungsstätte bis zu rechtlich kodifizierten Ausschüssen.

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