15.000 Kita-Postkarten wurden am 23.08. im Landtag übergeben. +++ mehr dazu unter Aktuelles ***

Aktionswoche Alkohol - Pressemitteilung der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen

Aktionswoche 13.05.- 21.05. 2017 „Alkohol? Weniger ist besser!“

In ihrer aktuellen Pressemitteilung informiert die Thüringer Landesstelle für Suchtfragen über die fünfte bundesweite Aktionswoche Alkohol. Der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V. (TLS e.V.) unterstützt die Aktivitäten und Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche zum Thema Alkohol im Freistaat, um die Menschen zum Nachdenken über ihr eigenes Trinkverhalten zu veranlassen und natürlich auch Alkohol als Suchtmittel zu thematisieren.

 

Weitere Informationen finden sie unter: www.aktionswoche-alkohol.de

 

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung der Landesstelle:

 

"Lebenslagen in Deutschland" - Fünfter Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung beschlossen

Der bereits in seiner Entwurfsfassung vielfach kritisierte fünfte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung wurde nun im Kabinett beschlossen. Der Bericht analysiert Lebenslagen in Deutschland wie die Erwerbstätigkeit, die Einkommens- und Bildungssituation, die Gesundheit und das Wohnen für Menschen unterschiedlicher Lebensphasen. Die soziale Lage in Deutschland wird dafür auf Basis vorliegender Statistiken und eigens in Auftrag gegebener Forschungsvorhaben ausführlich beschrieben.

 

Hier geht es zum Bericht: http://www.armuts-und-reichtumsbericht.de

Fachtagung im Rahmen des Bundesprogramms: „Sprach-Kitas“ vom 05.04.

„Sprach-Kitas“ – Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist!  Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen

Die Umsetzung einer vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen stellt eine der maßgeblichen täglichen Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte im Arbeitsfeld der frühkindlichen Bildung dar. Zeitgleich bildet diese professionelle Reflexionskompetenz unter dem Anspruch einer inklusiven Pädagogik eine der drei inhaltlichen Säulen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ – Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist! ab.

 

Diese besondere Herausforderung  nahm die LIGA Thüringen und das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung und Medien (ThILLM) als Anlass für eine Fachtagung. Mit dem Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung wurde sich am 05.04. intensiv mit den Themen Ungerechtigkeit,  Benachteiligung,  Abwertung und Diskriminierung im Rahmen einer Fachtagung befasst. Über 110 zusätzliche Fachkräfte „Sprach-Kita“, EinrichtungsleiterInnen und FachberaterInnen waren zu Gast im ThILLM, um Anregungen für eine gelingende inklusive pädagogische Praxis zu diskutieren.

 

 

 

Die hohe Wertigkeit des Themas machten gleich zu Anfang der Fachtagung die Vertreterin des zuständigen Thüringer Ministeriums Sonja Zeidler (TMBJS) und die Vertreterin der Servicestelle des Bundesprogramms Antje Techen deutlich. Beide betonten in ihren Grußworten die Notwendigkeit einer solchen Tagung.

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PM: Immer mehr Verbraucherinsolvenzen in Thüringen: Beratungsangebot muss ausgebaut werden

Erfurt, 16.03.2017. Immer mehr überschuldete Thüringer benötigen Hilfe. Ein Ausbau des Beratungsangebotes ist deshalb unbedingt erforderlich, um längere Wartezeiten für Betroffene zu vermeiden. Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege appelliert  an die Landespolitik, die Förderung der Verbraucherinsolvenzberatungsstellen zu verbessern. „Ein Ausbau des Beratungsangebotes in unbedingt notwendig“, unterstreicht der Geschäftsführer  der LIGA, Hans-Otto Schwiefert.

 

Die jüngsten Zahlen der Statistikämter in Bund und Land untermauern die Forderung der LIGA. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes haben im vergangenen Jahr 1822 Thüringerinnen und Thüringer private Insolvenz angemeldet. Das waren 144 Verfahren bzw. 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit gehört der Freistaat zu den wenigen Bundesländern, in denen die Verbraucherinsolvenzen im vergangenen Jahr bereits wieder angestiegen sind.

 

Parallel dazu nimmt die Komplexität und Intensität der Beratungsfälle zu. Die Folge sind stetig anwachsende Wartezeiten in den Verbraucherinsolvenzberatungsstellen. Für viele Ratsuchende ist das eine enttäuschende Entwicklung. Denn oft haben sie sich erst nach einem längeren Prozess dazu durchgerungen, Rat und Hilfe in ihrer persönlich schwierigen Situation zu suchen. „Längere Wartezeiten bis zu einem ersten Beratungsgespräch sind dann kontraproduktiv“, unterstreicht Schwiefert.

 

Überschuldung ist kein Randphänomen. Nach den Zahlen der Creditreform Wirtschaftsforschung gilt ungefähr jeder neunte volljährige Bürger Thüringens als überschuldet. Dem stehen derzeit lediglich ca. 22 Vollzeitstellen für Beratungsfachkräfte in der Verbraucherinsolvenzberatung gegenüber. „Wenn wir eine wirksame Beratung in Thüringen haben wollen, dann muss die Förderung schnell verbessert werden“, so Schwiefert.

 

Für Rückfragen zum Thema stehen Ihnen Frau Bernadette Drapatz vom Caritasverband für das Bistum Erfurt e.V.,  Tel. 0361/6729-166  zur Verfügung.

LIGA-Kontakt

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